InterCont Warschau verkauft

UBM und Warimpex verkaufen das gemeinsam entwickelte Hotel an einen Fonds der DekaBank - um mehr als 100 Mio. Euro. Gleichzeitig wird das InterContinental gepachtet und bis 2027 weiter betrieben.

Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG und die UBM Realitätenentwicklung AG verkaufen das Hotel InterContinental in Warschau an den WestInvest InterSelect, einen Offenen Immobilienfonds des deutschen DekaBank-Konzerns. Die Vertrags-Verhandlungen wurden gestern erfolgreich abgeschlossen. Der Kaufvertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Erfüllung der für derartige Immobilientransaktionen in Polen üblichen Closing-Voraussetzungen. Das Closing wird für Ende 2012 erwartet. Der Verkaufspreis, der sich je nach Performance des Hotels noch erhöhen kann, liegt bei über 100 Millionen Euro und damit deutlich über dem Buchwert.

Verkauft und retour gepachtet

Warimpex und UBM haben die CORE-Immobilie gemeinsam entwickelt und waren zuletzt zu jeweils 50
Prozent an dem Fünf-Sterne-Hotel beteiligt. Um auch in den nächsten Jahren von der sehr positiven
Entwicklung des Hotels profitieren zu können, mieten Warimpex und UBM das Hotel zu einer Fixpacht zurück
und werden es so bis 2027 unter der Marke InterContinental weiter betreiben.

„Der erfolgreiche Abschluss ist als positives Signal von den Transaktionsmärkten zu werten und bestätigt
einmal mehr unser Vertrauen in den polnischen Markt. Für Warimpex ist der Verkauf dieser hervorragenden
Immobilie besonders erfreulich, da wir die ersten Grundstücke schon 1997 erworben hatten und mit derenEntwicklung zur Baureife den Grundstein für das erfolgreiche Projekt legen konnten. Dieses Investment
schlägt sich nun entsprechend in unserer Ertrags- und Liquiditätslage 2012 nieder“, so Franz Jurkowitsch,
CEO von Warimpex.


Für UBM-CEO Karl Bier ist es wichtig, auch in Zukunft an der Entwicklung des Hotels partizipieren zu
können: „Indem wir bis 2027 Eigentümer der Betriebsgesellschaft bleiben, sichern wir uns künftige
Gewinnpotenziale. Diese schon bei vielen Hoteltransaktionen bewährte Pachtkonstruktion bringt den Verkäufern Liquidität für neue Veranlagungen und dem neuen Eigentümer eine fixe, vom Risiko des Marktesund des Hotelbetriebes unabhängige Rendite.“


Das Hotel InterContinental in Warschau

Das 2003 eröffnete Fünf-Sterne-Hotel InterContinental in Warschau ist ein Paradebeispiel für erfolgreiche
Immobilienentwicklung. Nach neun Jahren gilt das Haus nicht nur als eines der besten sondern auch
profitabelsten in der polnischen Hauptstadt, was durch zahlreiche Auszeichnungen belegt wird. Aufgrund
seiner ausgezeichneten Lage im zentralen Geschäftsviertel von Warschau ist es bei Touristen sowie Geschäftsreisenden eine beliebte Adresse. Durch eine weithin sichtbare Ausnehmung in der Fassade ist dasInterContinental auch architektonisch ein Fixpunkt im Warschauer Stadtbild.


Das Hotel verfügt über 414 Zimmer, Suiten und Appartements, zahlreiche Restaurants und Bars sowie überzwölf großzügige und modern ausgestattete Konferenzräume auf einer Fläche von insgesamt 1.100 m². Darüber hinaus steht den Gästen im 43. und 44. Stock des Hauses ein Wellnesscenter inklusive Swimming Pool, Fitnessräumen, Sauna, Dampfbad, Whirlpool und einem Spa-Bereich mit Blick über die Stadt zur Verfügung. Auch nach dem Wechsel des Eigentümers bleibt die InterContinental Hotels Group für dasManagement verantwortlich.


Autor:

Datum: 31.10.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Das Projektgeschäft der Raiffeisen evolution project development GmbH wird nach der Eigentümer-Rochade mit dem Jahr 2017 unter neuen Namen abgewickelt: Die Agenden laufen nunmehr unter dem Dach der „STRABAG Real Estate GmbH“ (SRE), wie die Geschäftsführung heute bekannt gegeben hat. Die Namensänderung ist bereits rechtkräftig. Österreich-Sitz ist die Bundeshauptstadt Wien.

Neues Doppelhaus-Konzept von Vario-Haus: Der Fertighaushersteller bringt Duplex auf den Markt. Gedacht ist das Haus für zwei oder drei Familien (Duplex Trio), die sich die Kosten teilen wollen, aber auf separate Wohneinheiten nicht verzichten möchten.

HYPO NOE hält künftig nur mehr Minderheitsanteil. Eigentümerwechsel soll sich dem Unternehmen zufolge positiv auf das operative Geschäft der NOE Immobilien Development AG auswirken.

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von einem Teil ihres heimischen Retail-Portfolios. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.