Warimpex kehrt im 3.Quartal in die Gewinnzone zurück

Als Folge der langsamen Stabilisierung des internationalen Hotellimmobilienmarktes und einer Wiederbelebung des Transaktionsmarktes kann man für das 3.Quartal wieder Gewinne verbuchen. Das Gesamtergebnis bleibt aufgrund der Verluste aus dem 1.Halbjahr negativ.

Nachdem die börsennotierte Warimpex AG im ersten Halbjahr noch deutliche Verluste hinnehmen musste, konnte das Ergebnis für das 3. Quartal gedreht werden: Ein Gewinn von knapp 0,4 Mio. Euro wurde verbucht.

Aufgrund der stärkeren Verluste bis zur Jahresmitte bleibt das Gesamtergebnis freilich noch negativ, für den Zeitraum 01-09/2009 liegt es bei einem Minus von 98 Mio Euro, dieses konnte also ohne Verschlimmerung"gehalten" werden.

In der Vergleichsperiode 3.Quartal 2008 musste man bereits einen Verlust von knapp 1 Mio, Euro hinnehmen. Die jetzige Erholung schreibt das Unternehmen der langsamen Stabilisierung des Hotelimmobillienmarktes zu. Auch der Transaktionsmarkt hatte sich zuletzt wieder belebt, so konnte etwa ein Hotel in Krakau erfolgreich verkauft werden.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern bleibt logischerweise negativ bei - 77 Mio. Euro, das EBITDA liegt bei 2,5 Mio. Euro.

Kapitalaufstockung

Zufrieden zeigte man sich auch mit der im Oktober abgeschlossenen Kapitalerhöhung von 8,1 Mio. Euro (knapp 10 Prozent des Gesamtkapitals). Die Emissionserlöse sollen überwiegend in neue Projekte fließen.

"Wir sind jetzt in der Lage, rasch und flexibel auf die sich verändernden Märkte zu reagieren." meint Vorstandsvorsitzender Franz Jurkowitsch, und gibt einen Ausblick: " Unser Ziel für die kommenden Monate ist es, die Projekte im Bau planmäßig fertigzustellen, Cash-flows durch aktives Assetmanagement zu erhöhen und mit den Mitteln aus der kapitalerhöhung neue Projekte voranzutreiben."


Autor:

Datum: 26.11.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Hrachowina stellt sich neu auf. In der neuen Wien-Zentrale am Standort Donaustadt, der soeben übernommen wurde, werden künftig auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammengefasst; die Endfertigung und ein Schauraum installiert. Gleichzeitig wandert die Produktion nach Niederösterreich. Bis zum Frühjahr 2018 sollen Standortwechsel und Optimierungsprozesse abgeschlossen sein, wie es in einer Aussendung des Unternehmens heißt.

In Linz geht es weiter: Mit 1. Juni hat Hudej Zinshäuser seinen österreichweit vierten Standort aufgesperrt. Leiter der oberösterreichischen Dependance des auf Vermarktung und Management von Zinshäusern spezialisierten Unternehmens ist Gerfried Altmüller.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Vario-Haus zieht es in die Schweiz, genauer gesagt in die Romandie. Im April hat das Tochterunternehmen des niederösterreichischen Fertighausproduzenten in Sierre (Kanton Wallis) aufgesperrt, wie das Unternehmen heute mitteilt. Ziel sei es, die Exportquote weiter zu steigern und den bisher im Vergleich zu Österreich wenig entwickelten Fertighausmarkt in Schwung bringen. Dazu wurde auch der Heimatstandort in Wiener Neustadt ausgebaut. Dort soll künftig die Export-Abteilung Regie führen.

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.