Der neue Wiener Hauptbahnhof

Seit 1995 läuft das Projekt Hauptbahnhof, 2014 soll es abgeschlossen werden: Der moderne Verkehrsknotenpunkt bringt aber auch neue Wohngebiete, umfangreiche Büro- und Shoppingflächen sowie den Helmut-Zilk-Park.

Im Dezember 2014 soll es soweit sein: Dann wird der neue Wiener Hauptbahnhof feierlich eröffnet. Doch das gewaltige Stadtentwicklungsprojekt ist weit mehr als der sicherlich beeindruckende Verkehrknotenpunkt. Heinz Gschnitzer von der ÖBB Infrastruktur AG erklärt den Hintergrund: "Der Hauptbahnhof ist der Auslöser für die Entwicklung eines ganz neuen Stadtgebietes, ermöglicht durch den Abbruch der beiden Kopfbahnhöfe Süd- und Ostbahnhof sowie nicht mehr notwendiger Bahnanlagen und technischer Einrichtungen."

Durch den Umbau ist plötzlich eine enorme Fläche mit rund 60 Hektar frei - innerhalb der Stadt, nur 2,5 Kilometer von Zentrum entfernt. Die konkreten Planungen starteten bereits im Jahr 1995: Im Rahmen eines Masterplanes soll der neue Stadtteil insgesamt 5.000 Wohungen sowie Arbeitsplätze für 20.000 Menschen beinhalten.

Das gesamte Entwicklungsprojekt umfasst den Hauptbahnhof mit umfangreichen Einkaufsflächen, das Wohngebiet Sonnwendviertel, das Quartier Belvedere, den Helmut-Zilk-Park und ein Gewerbegebiet. Bereits im Dezember 2012 findet eine Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes statt, Fertigstellung ist im Dezember 2014. Die gesamte Fertigstellung des Stadtviertels ist mit 2020 geplant.


AutorIn:

Datum: 24.04.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Dacapo für den oberösterreichischen Objektentwickler am Wiener Immo-Markt: Die Consulting Company (CC) ist mit dem offiziellen Spatenstich in das Projekt „Steinterrassen“ in der Leyserstraße in Wien 14 gestartet. Gebaut werden 70 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sowie ein Kindergarten. Die dort bestehende Polizeiinspektion wird neu errichtet. Auch Ordinationsflächen sind geplant. Fertiggestellt soll die Anlage laut Unternehmensaussendung im Jahr 2018 sein.

Die Kallco-Gruppe baut 325 frei finanzierte Wohnungen in Wien Simmering. Das neu entstehende Quartier 11 soll nicht nur in eine naturnahe Umgebung eingebettet werden. Mit dem eigenentwickelten Energiekonzept „Klima Loop“ favorisiert man eine grüne und entsprechend kostensparende Variante. Die dazu notwendigen Tiefenbohrungen haben bereits begonnen. Die ersten Mieter sollen davon bereits 2018 profitieren können.

Kick-off für das Projekt „Karree Korneuburg“: Die NOE Immobilien Development AG (NID) errichtet am Korneuburger Hauptplatz 71 Wohnungen sowie Büro- und Geschäftsflächen. Das Ensemble aus historischer Bausubstanz und einem Neubau soll dem Zentrum ein neues architektonisches Gesicht geben. Die Fertigstellung ist für April 2018 beanraumt.

Der Wiener Zinshausmarkt ist im Dauerhoch. Neben gewerblichen und privaten Investoren tummeln sich Stiftungen und institutionelle Anleger am City-Markt. Besonders gefragt seien laut Brancheninsidern innerstädtischen Liegenschaften, wo eine auf konservative Veranlagungsmodelle abzielende Klientel naturgemäß die höchsten Renditen und Wertzuwächse erwarten könne. Doch attraktive Angebote sind derzeit Mangelware – mit wenigen Ausnahmen. Mit einem revitalisierten Objekt in der Josefstadt ist nun die CPI Immobilien Gruppe diesen Herbst am Start.

Die Buwog hat mit der Errichtung von 140 freifinanzierten Eigentumswohnungen nahe der Alten Donau in Wien 21 begonnen. Ein offenes Wohnkonzept – inklusive Urban Gardening auf dem Dach – soll junge Familien ansprechen. Ihren grünen Daumen können sie dort bereits ab 2018 unter Beweis stellen.

Die Österreichische Post errichtet über ihre Immo-Sparte 25 Eigentumswohnungen im Jahrhundertwende-Palais in der Neutorgasse 7. Für eine finanzkräftige Klientel sind großzügige Turmzimmer und Terrassen mit Blick auf die Innenstadt eingeplant. Die Fertigstellung soll im Sommer 2018 erfolgen.

Eine Woche der Spatenstiche, die wohl Einträge ins Rekordbuch mit sich bringen dürfte: Nach dem Baustart für „The Tower“, den neuen Hochhaus-Giganten am Persischen Golf, legte Wien gestern mit dem Kick-off zum laut Investor weltweit höchsten Hochholzhaus in der Wiener Seestadt Aspern nach. Nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungsphase soll das 84 Meter hohe und 24 Stockwerke umfassende Gebäude, genannt HoHo, bis 2018 errichtet werden. In Summe fließen 65 Millionen Euro in das Projekt.

Start für das nächste Mammutprojekt im Emirat Dubai: S.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, hat am Dienstag, dem 11. Oktober, den Spatenstich für den Bau von "The Tower" in Dubai Creek Harbour vorgenommen. Bei seiner Fertigstellung wird der Koloss seinen „Nachbarn“, den 828 Meter hohen Burj Khalifader, überragen und damit das höchste Gebäude der Welt sein. Der Turm soll zur Expo in Dubai im Jahre 2020 eröffnet werden.