Wienwert AG legt im 1. Halbjahr 2016 deutlich zu

Der Gewinn der Wienwert AG im 1. Halbjahr 2016 belief sich trotz hoher Einmalkosten durch den Start eines neuen Anleiheemissionsprogramms und damit verbundener hoher Beratungs- und Wirtschaftsprüfungskosten auf 2,005 Millionen Euro.

Positiv verlief auch der Start des neuen Anleiheemissionsprogramms mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen. Die erste im Rahmen des Programms emittierte Tranche mit 5,25 Prozent Rendite, fünf Jahren Laufzeit und einem Volumen von bis zu 10 Millionen Euro sei vom Markt bestens akzeptiert worden; es lägen unverbindliche Investorenanfragen fast in Höhe des gesamten Emissionsvolumens vor.

Fokus auf „leistbaren" Neubau in Wien

„Die konsequente Fokussierung auf Wohnungsneubau in Wien mit Schwerpunkt auf Großprojekten im Bereich leistbares Wohnen sowie der Aufbau eines eigenen Bestandsportfolios mit vermieteten Wohnungen wird von den Investoren sehr positiv bewertet. Die hohe Ertragskraft und der deutlich gewachsene Cash-Polster ermöglichen es uns auch, neue Projekte rasch und kostengünstig zu finanzieren”, kommentiert Vorstandsvorsitzender Stefan Gruze (im Bild der gesamte Vorstand, vlnr. Wienwert-CEO Stefan Gruze, Jürgen Zouplna - Vorstand Compliance, Hilmar Grunwald - Vorstand Finanzen).

Wienwert ist eine Immobiliengesellschaft mit Sitz in Wien und investiert ausschließlich in der Bundeshauptstadt. Der alleinige Fokus liegt hierbei auf großvolumigen Neubauprojekten im Segment „Leistbares Wohnen“ in Stadtentwicklungsgebieten, die zur Gänze vermietet und entweder an institutionelle Investoren verkauft oder langfristig im eigenen Bestand behalten werden. Der aktuelle Immobilienbestand der Wienwert-Gruppe hat einen Verkehrswert von ca. 127 Millionen Euro (per 30. Juni 2016).


AutorIn:

Datum: 30.08.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.