Wietersdorfer Gruppe: Start für Europazentrale in Klagenfurt

Das neue Baustoffzentrum wird auch Standort für Forschung und Entwicklung der Wietersdorfer Gruppe (Baumit). Die ersten von 120 Mitarbeitern können bereits im Frühjahr ihre Arbeit in Kärnten aufnehmen.

Wietersdorfer © Wietersdorfer

Organigramm: Die Wietersdorfer Gruppe und ihre Töchtergesellschaften.

Die w&p Baustoffe GmbH investiert drei Millionen Euro in die Errichtung eines neuen Baustoffzentrums ihrer Marke Baumit (Gemeinschaftsmarke mit Wopfinger Baustoffindustrie). Bereits im Frühjahr 2013 soll der erste Bauabschnitt fertig gestellt sein und die ersten von 120 Mitarbeitern können ihren Arbeitsplatz beziehen.

Das ist aber nur der erste Schritt: Das neue Baustoffzentrum wird darüber hinaus für über 30 Gesellschaften der Wietersdorfer Gruppe als Europazentrale fungieren.Hubert Mattersdorfer, Geschäftsführer der w&p Baustoffe GmbH: „Wir freuen uns, dass unsere Eigentümer, die Wietersdorfer Gruppe, diesem großen Projekt zugestimmt haben und uns die Umsetzung ermöglichen."


Logistikkonzept spart Kosten und CO2

Der Schwerpunkt der ersten Phase liegt in der Lagerlogistik. Mehr als 50.000 Tonnen Baustoffe werden in Zukunft von w&p „Just in time“ für das Baumit Baustoffzentrum Klagenfurt bereitgestellt. Die Vorteile des neuen Logistikkonzepts: Optimierung der Produktionsstandorte, Kostenersparnis und zahlreiche LKW-Fahrten durch das Kärntner Görtschitztal werden vermieden. Und somit auch der CO2-Ausstoß reduziert, teilte Baumit in einer Aussendung mit.

In einer zweiten Ausbaustufe soll im Laufe der nächsten Jahre am Standort ein Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungszentrum errichtet werden. Besonderes Highlight: „Farbtintingstationen“, die die Farbauswahl für die Fassade beschleunigen sollen.

Standort Klagenfurt überzeugt

In der Hochsaison rechnet man mit bis zu 150 LKW Zügen, die das Zentrum anfahren werden. Um den Andrang zu bewältigen, enthielt die Planung ein eigenes Verkehrskonzept. Wolfgang Marcher, Geschäftsführer der w&p Baustoffe GmbH, ist von der Lage in Klagenfurt überzeugt: „Wir haben die Möglichkeit, über einen eigenen Bahnanschluss die Vorteile von Schienen- und Straßenverkehr zusammenzuführen und optimale Verkehrssysteme zu entwickeln.“

 


AutorIn:

Datum: 19.02.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.