Wohnungshandel sinkt

Cushman & Wakefield schätzt, dass 2008 gegenüber 2007 um 44 Prozent weniger Wohneinheiten in Deutschland gehandelt wurden. Beim Transaktionsvolumen ist der Rückgang um ca. 57 Prozent noch eklatanter.

Der internationale Immobilienberater Cushman & Wakefield schätzt, dass 2008 Wohnimmobilienportfolios mit ca. 150.000 Wohneinheiten und einem Volumen von ca. 6,1 Mrd. Euro im Jahr 2008 in Deutschland gehandelt wurden. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 44 Prozent bei den Wohnimmobilieneinheiten und beim Transaktionsvolumen gar von ca. 57 Prozent auf Grund der gefallenen Immobilienpreise gegenüber dem Jahr 2007. Gegenüber 2005 ist beim Transaktionsvolumen ein Rückgang von etwa 66 Prozent festzustellen.

Die Ursache für den starken Rückgang ist die Finanzkrise und die schwierigen Finanzierungsbedingungen. Etliche Transaktionen scheiterten dann auch an stark divergierenden Preisvorstellungen der Käufer und Verkäufer. Auch für das Jahr 2009 sieht Cushman & Wakefield keine Trendwende. Nach ihren Schätzungen werden derzeit Wohnimmobilienportfolios im Wert von ca. zwei Mrd. Euro am Markt angeboten, "allerdings ist für die weitere Entwicklung der Investmentmärkte entscheidend, wann die Banken ihre Zurückhaltung bei der Finanzierung aufgeben und wie sich die Finanzierungskosten in den kommenden Monaten darstellen" wird, stellt Martin Braun, Partner und Leiter des Bereichs Capital Markets von C&W Deutschland, fest.
Quelle: www.immopro24.eu


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Datum: 12.08.2009

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