Bessere Technik für mehr Sicherheit in Großküchen und Industrie

In Großküchen und in der lebensmittelverarbeitenden Industrie ist Hygiene ein dominierendes Thema. Entwässerungssysteme bilden die Voraussetzung für sauberes und gesundes Arbeiten. Ihre Funktionalität entscheidet zuletzt auch über den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen.

Bei der Planung von Großküchen und Produktionsbetrieben ist der Aspekt Sicherheit enorm wichtig. Kritische Bereiche der Betriebssicherheit, des Brandschutzes und der arbeitsrechtlichen Vorschriften sind zu beachten. Dazu kommt das alles dominierende Thema der Hygiene. Die Planung ist komplex, die Ausführung erfordert höchste Qualität. In diesem Aufgabenfeld erweisen sich ganzheitliche Hygiene-Konzepte und integrierte Systemlösungen für Bauherren, Planer, Installateure und Betreiber als die beste Alternative.

Geruch als Hygienefaktor

Die Einhaltung höchster Hygienevorschriften dient vorrangig der Gesundheit der Beschäftigten und der Konsumenten. Ein weiteres Ziel ist die Vermeidung von Geruchsbelästigung am Arbeitsplatz. Unangenehme Gerüche werden im Allgemeinen mangelnder Hygiene zugeschrieben, was nicht immer zwingend der Fall sein muss, aber ein natürliches Warnsignal für den Menschen ist.

Im Großküchenbereich und in Produktionsbetrieben der Lebensmittelindustrie entstehen solche Gerüche vor allem in Bodenabläufen und Bodenwannen, wenn sich Restwasser und Schmutzrückstände sammeln und so die Keimbildung beschleunigen. „Aus Gründen des Arbeitnehmer- und des Konsumentenschutzes muss Hygienefaktoren oberste Priorität bei Entwässerungskonzepten zugeordnet werden“, betont Othmar Zimmermann, Business Development Manager bei ACO. Er setzt auf besonders hochwertige Materialien und konstruktive Details: „Bei ACO Entwässerungssystemen kommt Edelstahl zum Einsatz. Seine sehr glatte Oberfläche verhindert die Ablagerung von Schmutz und vereinfacht die Reinigung. Wo es keine Schmutzablagerungen gibt, gibt es auch keine Bakterienansammlungen – und das ist ein wesentlicher Hygiene- und damit Gesundheitsfaktor.“

Weitere Kriterien zur Verhinderung von Schmutzablagerungen sind große Radien von mindestens drei Millimetern bei Bodenabläufen, Bodenwannen und Rosten sowie die Vermeidung überlappender Schweißnähte. Längs- und Quergefälle in den Rinnen und Wannen sorgen für rückstandsfreies Ablaufen des Wassers.

Aco © Aco

Ganzheitliches Hygiene-Konzept als Lösung

Die Vielschichtigkeit der Anforderungen hinsichtlich Hygiene, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit verlangt nach leistungsfähigen Systemlösungen. Dazu gehören gut aufeinander abgestimmte Komponenten, die mehrere Kriterien und Aufgaben gleichzeitig erfüllen.

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Das ACO Produktportfolio ist speziell auf diese Anforderungen ausgerichtet. Gekennzeichnet ist es mit dem Kürzel „FHD“ („fully hygenic designed“). Einige Beispiele aus dem Programm: Die ACO Bodenabläufe FHD und ACO Bodenwannen FHD verfügen über Geruchverschlüsse, die ein hygienisches und angenehmes Arbeitsumfeld unterstützen. Die standardmäßige Hohlraumverfüllung der Entwässerungsrinnen stellt ihre sichere dauerhafte Einbringung in den Boden sicher, was wiederum Voraussetzung für die erfolgreiche Vermeidung von Schimmel und Bakterien ist. Die großen Radien der ACO Bodenabläufe FHD und ACO Bodenwannen FHD mit ihren hygienischen Rosten reduzieren die Abwasserrückstände und auch das Verletzungsrisiko. Gemeinsam mit der rutschhemmenden Ausführung (Rutschhemmungsgruppe R 12) tragen sie so zu mehr Betriebssicherheit bei, dienen der Unfallprävention und der Sicherstellung des Arbeitsablaufes. Hygiene ist ein entscheidender Sicherheitsfaktor. Sorgfältige Planung und Bauausführung liefern die Grundlage dafür.

Das Projekt:

Größte Investition der Firmengeschichte! Die Vereinigten Kärntner Brauereien AG geben heute die größte Investition der Firmengeschichte bekannt. Nach dem Umbau des Sudhauses und des Gärkellers 2004/2005 und der neuen Filtration 2009 wird nun die Generalsanierung der Produktion (Flaschenabfüllhalle Neu) in den kommenden drei Jahren abgeschlossen.

"Insgesamt wurde drei Jahre an diesem Vorhaben geplant. Dadurch ist die Voraussetzung geschaffen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten Kärntens beliebtestes Bier in Villach gebraut wird", sagt Vorstand Mag. Clemens Aigner."


Datum: 23.02.2016

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