Bürolayouts

Hat man sich für eine Büroform entschieden, geht es daran, die einzelnen Räume passend einzurichten und gestalten. Ein praktischer Leitfaden dafür sind die klassischen Layout, die die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten darstellen.

Hat man sich für eine Büroform entschieden, geht es daran, die einzelnen Räume passend einzurichten und gestalten. Ein praktischer Leitfaden dafür sind die klassischen Layout, die die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten darstellen. Ausgehend von der Basis mit einer Zweierbelegung werden die verschiedenen Varianten aufgrund ihrer signifikanten Anordnung als Buchstaben beschrieben, nicht zuletzt auch deshalb, um die Kommunikation darüber maßgeblich zu erleichtern. Der Angesprochene hat sofort ein Bild vor sich und kann sich den Raum vorstellen.

Die Layout-Typologien

Blaha © Blaha

Das Y
Zwei Tische stehen blockweise direkt aneinander grenzend, entweder zum Raum hin oder zum Fenster hin orientiert. Es handelt sich um zwei gleichberechtigte Arbeitsplätze, bei denen die Kollegen einander zugewandt sind und leicht kommunizieren können. Bei Orientierung ins Rauminnere müssen Maßnahmen gesetzt werden um die Umgebungshelligkeit zu steuern. Bei Orientierung zum Fenster ist der Nachteil der, dass man den Rücken stets zur Tür gedreht hat und seine Arbeit automatisch unterbricht, wenn jemand eintritt.
Blaha © Blaha

Das U
Diese Variante sieht zwei Arbeitsplätze vor, die voneinander abgewandt sind. Auch hier kann zwischen einer Orientierung zum Raum oder zum Fenster gewählt werden. Zu Beachten sind die gleichen Problemstellungen wie bei der Y-Formation. Vorteil ist, dass man konzentrierter arbeiten kann, da man seinen Kollegen nicht direkt gegenüber im Blickfeld hat und abgelenkt wird. Trotzdem ist ein hohes Maß an Kommunikation gegeben. Ideal für diese Anordnung sind relativ breite Räume mit geringer Tiefe (gilt auch für den Y-Typ).
Blaha © Blaha

Das S
Ebenfalls für einen Doppelarbeitsplatz bietet sich die Version mit aneinander stehenden Schreibtischen an, die entweder als freie Form oder als mehrteiliger Tisch definiert sein können. Die Kollegen sitzen sich dabei leicht oder exakt diagonal gegenüber und haben damit die besten Voraussetzungen für eine gute Kommunikationsbasis. Nachteil ist, dass bei dieser Variante keine Gleichberechtigung zu erzielen ist. Einer sitzt mit dem Rücken zur Zimmertüre, der andere muss sich vor zu starker Einstrahlung durch das Fenster schützen. Der S-Typ eignet sich für Räume mit großer Tiefe oder mit quadratischem Grundriss.
Blaha © Blaha

Das O
In Anlehnung an den S-Typ mit Arbeitsplätzen aus mehreren Tischelementen werden die beiden vorgesehenen Arbeitsplätze zur Wand hin orientiert, wobei wiederum dieselben Problematiken wie bei der S-Formation auftreten. Hinzu kommt, dass diese Anordnung wenig kommunikationsfreundlich ist, dafür aber umso geeigneter für hochkonzentriertes Arbeiten. Die klassische Aufstellung ist bei eher kleineren, gedrungenen Räumen zu bevorzugen, die versetzte Variante bei lang gestreckteren, tieferen Räumen. Da sich beide Arbeitsplätze eher im Zentrum des Raumes befinden, ist das Problem mit zu starker Umgebungshelligkeit nicht vordergründig.
Blaha © Blaha

O-Layout - Versetzt

Blaha © Blaha

S-Layout - Fensterorientiert

Blaha © Blaha

S-Layout - Mehrflächenarbeitsplatz


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Datum: 19.11.2008

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