Holter startete Kinderbetreuungsaktion

Viele wissen ein Lied davon zu singen: Die Kinder haben noch schulfrei. Eltern sind gestresst, sobald der gemeinsam verbrachte Urlaub erst einmal vorbei ist. Um die eigenen Mitarbeitern vom vorübergehenden Alltagsdruck zu entlasten, hat die Firma Holter, Sanitär- und Heizungsgroßhandel aus Wels, in diesem August erstmals ein zweiwöchiges Betreuungsangebot organsiert. Die Premiere sei geglückt, meinen die Chefs und verweisen auf glückliche Kinder und zufriedene Mitarbeiter.

„Wir wissen beide, dass Kinder und Beruf eine große Herausforderung sind. Gerade in den Sommerferien. Deshalb haben wir uns für ein zweiwöchiges Betreuungsangebot als Pilotprojekt entschieden“, so Jasmin Holter-Hofer (Bildmitte) und Michael Holter (rechts im Bild).

Holter beteiligte sich an den Betreuungskosten

In einer Bedarfserhebung wurden die von den Eltern gewünschten Betriebszeiten Anfang des Jahres ermittelt. Gemeinsam mit dem Oberösterreichischen Familienbund ging es an die Umsetzung. Das Unternehmen beteiligte sich auch den Kosten der Sommer-Kinderbetreuung.

Für die Kinder im Alter von drei bis acht Jahren wurden zwei Seminarräume kindgerecht adaptiert und ein Spielplatz neu errichtet. Zum Mittagessen ging es in die Betriebskantine. Ausflüge in die nähere Umgebung – zur Feuerwehr, in den Zoo Schmiding und in das Welios Science Center – brachten Abwechslung ins Spiel. „Die Rückmeldungen der Kinder und Eltern sind allesamt sehr gut und auch wir hatten Freude daran, am Firmengelände fröhliche Kinderstimmen zu hören“, so die beiden Geschäftsführer. Fortsetzung folgt.


AutorIn:

Datum: 29.08.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Gesund Arbeiten

Die meisten Menschen sind heute nicht mehr in der Lage, den neuen Standards der Belastungsfähigkeit standzuhalten. „Burn Out“, oft auch umgangssprachlich verwendet, ist heute ein gängiger Begriff, um einen bedenklichen innerseelischen Zustand zu beschreiben.

Im Zeitalter von steigenden Anforderungen und flexibler Lebensführung tauchen auch immer mehr Fragen auf. Der Ruf nach den richtigen Entscheidungen wird lauter – Coaching bietet hier ein geeignetes Unterstützungsfeld.

Mit ein paar einfachen Mitteln lässt sich das körperliche Wohlbefinden am Arbeitsplatz mit Leichtigkeit in Schwung und Form halten. Deftiges, schwer verdauliches Kantinenessen wird heute durch kleine knackige Snacks für zwischendurch ersetzt.

Körperliche und psychische Unausgeglichenheit und Bewegungsarmut auf dem Büroarbeitsplatz verringern auch die Tagesleistung. Worauf bei Stühlen, Tischen und Bildschirmen ganz besonderes Augenmerk gelegt werden soll.

Das Mittagsschläfchen in allen Ehren: Unternehmen, die sich heute trauen, Powernapping zu forcieren, gelten in Österreich als mutig. Aber in Wirklichkeit haben sie mit dieser Strategie die Nase vorn.

Unter Mobbing (engl. „to mob“: angreifen, attackieren) versteht man einen schleichenden Prozess am Arbeitsplatz, der mit einem Konflikt beginnt und schließlich ausartet bzw. sich verselbständigt. Jeder kann im Laufe seines Arbeitslebens davon betroffen werden.