Keine trockene Luft mehr im Büro

Luftbefeuchter im Büro helfen gegen trockene und ungesunde Raumluft. Der Verein für Konsumenteninformationen hat nun mehrere Geräte der Preisklasse bis 160 Euro getestet. Ebenso wichtig wie der Kauf des richtigen Gerätes ist bei Luftbefeuchtern die Wartung.

Trockene Luft im Büro ist ein großes Problem in den Wintermonaten. Die Folgen sind gereizte Augen, spröde Haut und erschwerte Atmung. Auch Krankheitserreger und Grippeviren können in warmer, trockener Luft länger überleben. Abhilfe schaffen kann hier ein Luftbefeuchter. Doch nicht alle Geräte, die es am Markt gibt, liefern eine zufriedenstellende Leistung.

Test von Luftbefeuchtern

„Konsument“, das Test-Magazin des Konsumenten Vereines (VKI) hat elf Geräte in der Preisklasse von 50,- bis 160,- Euro getestet. Unterschieden werden grundsätzlich zwei Varianten und zwar der „Verdampfer“ und der „Vernebler“. Der Verdampfer erhitzt Wasser mit Heizelementen, ähnlich wie ein Wasserkocher. Der Ultraschallvernebler versetzt das eingefüllte Wasser in Schwingungen und reichert mit dem so entstehenden Nebel die Raumluft an. Verdampfer kosten zwischen 50,- und 95,- Euro, Vernebler zwischen 90.- und 160,- Euro. Getestet wurden vom VKI die Wasserabagabe in einem Klimaraum bei konstanten 40 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit und 22 Grad Celsius. Weitere Test-Kriterien waren die Befüllung des Gerätes mit Wasser, das Entleeren, die Reinigung, der Filterwechsel und die Betriebsanleitung, so es eine gab.

Test-Ergebnis

Die Gesamtbewertung fällt relativ gut aus: es wurden sieben „gut“, drei „durchschnittlich“, und ein „weniger zufrieden stellend“ vergeben. Ein Gerät wurde wegen der Wasserabgabe kritisiert und eines wegen der Befüllung.
Bei den Ultraschallverneblern kann der im Wassernebel enthaltene Kalk, Spuren auf den Möbeln hinterlassen. Als Zubehör werden daher Entkalkungspatronen um 20,- bis 30,- Euro angeboten. „Das erhöht zwar die Betriebskosten, ist aber unbedingt empfehlenswert“, betont Ing. Rudolf Heintzl, Projektleiter vom Bereich Haushalt, Sport und Freizeit beim VKI.

In der Anschaffung sind Verdampfer zwar meist günstiger vom Preis her, allerdings verbrauchen sie dafür mehr Strom als die Vernebler. Auf jeden Fall sollten die Geräte immer auf die Raummitte gerichtet werden und weder Möbel noch Außenwände direkt bedampft werden. Eine regelmäßige Entkalkung und Reinigung ist unerlässlich, da die Geräte sonst zu Verbreitern von Bakterien und Schimmelpilzen werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte in Büroräumen immer zwischen 40 und 55 Prozent liegen. Kontrolliert werden kann dies mit einem Hygrometer, das im Baumarkt, im Elektronfachhandel und beim Optiker erhältlich ist.


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Datum: 27.11.2009

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