Open Space Office setzt sich durch - Topbüros für Topfirmen

Internationale Unternehmen setzen auf das Konzept des Open Space Office. Es ist flexibel, repräsentativ und löst sich von der Enge eines vorgegebenen Rasters. In den letzten Jahren favorisieren auch große Namen diese neue Form des kommunikativen Arbeitens.

Internationale Unternehmen setzen auf das Konzept des Open Space Office. Es ist flexibel, repräsentativ und lös sich von der strengen Enge eines vorgegebenen Rasters. In den letzten Jahren favorisieren auch große Namen diese neue Form des kommunikativen Arbeitens.

ORF / Wien
Beim Rundfunk kommt es auf jede Minute an. Deshalb waren die Hauptaufgaben für Architekten und Ausstatter, die Kommunikation in Blickgeschwindigkeit, Büromöbel, die den Arbeitsfluss fördern und flexible New-Work-Lösungen als oberste Prioritäten anzusehen.

Rund 90 Arbeitsplätze, begleitet von Konferenz-, Kommunikations- und Sozialbereichen, wurden vom Architektenduo Veech und Mascha Veech-Komatschof untergebracht. Die Möblierung und Ausstattung wurde von Bene nach den Plänen des deutschen "Archilab"-Architekturbüros (Architektin DI Irmengard Berner) realisiert.


BMW / Leipzig
Im BWM-Werk in Leipzig verbindet man die Produktion mit der Administration. Im Open Space Office findet eine Verschmelzung der beiden Bereiche statt. Architektin Zaha Hadid lässt die Karosserien mit freihängenden Förderbändern über die Köpfe der Mitarbeiter im Büro dahinschweben und belebt dadurch zusätzlich den Raum. Dieser erfährt dadurch eine unglaubliche Dynamik. Gleichzeitig wirkt dieses Schauspiel als Motivator und als sichtbare Instanz, für die man arbeitet.

Novartis / Basel
Bevor man sich für das Open Space Office Konzept entschied, arbeitete man in Einzel- oder Zweierbüros. Jetzt sind sogar die Vorgesetzten in das Großraumbüro mit integriert, was ein besonders positives Signal an die Mitarbeiter ist.

Ausgestattet wurde mit Table Panels und Stellwänden, um akustisch und visuell abzuschirmen, sowie mit einem speziellen Farbkonzept, die das Ambiente wohnlicher machen. Neben der Schaffung von Rückzugsmöglichkeiten und Rekreationszonen wurde zusätzlich wurde sehr viel Wert auf Design und auf die Möglichkeit der Identifikation gelegt.

Deloitte & Touche / Düsseldorf
Das Gebäude "Spherion" des deutschen Architekturbüros Deilmann & Koch in Düsseldorf, welches das Finanzberatungsunternehmen Deloitte & Touche in Auftrag gegeben und zur Gänze gemietet haben, ist mehrfach preisgekrönt. Das internationale Unternehmen setzt schon seit vielen Jahren auf offene Strukturen im Büro, weil damit auch eine hohe Flexibilität erreicht werden kann.

Im Mittelpunkt der Anforderungen standen die Kompaktheit des Arbeitsplatzes und seiner Organisation, die so knapp und effizient wie möglich sein sollte. Die Abtrennung der einzelnen Arbeitseinheiten erfolgte lediglich über Funktionspaneele aus Holz, die unter anderem gleichzeitig die Akustik im Raum verbessern. Unter anderem erhielt das Gebäude die Titel "Office of the Year" und die Auszeichnung zum "Best Office".

OMV / Wien
Eine Einladung zur Teamarbeit wird mit dem Layout ausgesprochen. Die straff organisierten, optimierten Arbeitsprozesse des Unternehmens wurden sowohl im Makro- als auch im Mikrolayout voll berücksichtigt. Der Arbeitsfluss wird von mobilen Elementen, flexiblen Möbeln und individueller Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze begleitet.

Zusätzlich können mit faltbaren Tischen neue Besprechungszonen eingerichtet werden, die ebenso schnell wieder abgebaut werden können. Für eine intelligente Archivierung und zugleich in der Funktion eines eleganten, unaufdringlichen Gliederungselementes zwischen den Projektteams kommen aluminiumfarbene Querrollladenschränke zum Einsatz. Der Großraum wird dadurch zoniert, jedoch nicht unterbrochen.

Bene © Bene

BMW-Werk | Leipzig

Bene © Bene

Novartis | Basel

Bene © Bene

Deloitte & Touche | Düsseldorf

Rupert Steiner © Rupert Steiner

OMV | Wien


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Datum: 08.09.2008

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