Elektronische Medien ergänzen Papier und Folie

Jemandem ein neues Produkt oder Projekt schmackhaft zu machen bedeutet nicht, das Publikum mit einem Chart nach dem anderen zu überfordern. Mit Power Point, Beamer und Notebook lässt sich die Präsentation einfach vielfältig gestalten.

Jemandem ein neues Produkt oder Projekt schmackhaft zu machen bedeutet nicht, das Publikum mit einem Chart nach dem anderen zu überfordern. Mit Power Point, Beamer und Notebook lässt sich die Präsentation einfach vielfältig gestalten.

Die Kunst der Präsentation

Etwas zu präsentieren bedeutet, einem Personenkreis Inhalte bestmöglich schlüssig nahe zu bringen. Entweder steht dabei der Präsentator prominent im Mittelpunkt der Vorführung und führt die Teilnehmer durch das Programm oder er überlässt es der Technik, für das Produkt zu sprechen. Als modernste Präsentationsform setzen sich moderne Medien immer stärker durch, allen voran das die Kombination Notebook und Beamer.

Diese Variante ermöglicht dem Vorführenden unter anderem, auf beiden Ausgabequellen unterschiedliche Inhalte anzeigen zu lassen. Während der Beamer die Präsentation (z.B. mit Power Point) auf einem externen Monitor oder eine Großfläche zeigt, sieht der Anwender auf seinem Bildschirm eine Bearbeitungsansicht mit Zusatzfunktionen wie Gliederung und Notizen. Statt starren Charts lockern Multimedia-Passagen mit Audio- oder Video-Einspielung die Präsentation auf und ermöglichen so, Botschaften effizienter wahrzunehmen.

Die Projektions-Fläche

Kompakte, leistungsstarke Beamer sind mittlerweile für jedermann erschwinglich geworden. Ihre größere Verwandtschaft der Daten- und Videoprojektoren trumpfen dafür mit Universalität auf. So stellen für diese Geräte SVGA, XGA und WXGA-Standards keinerlei Herausforderung mehr dar, sie passen 16:9-Inhalte automatisch an und bringen Höchstleistungen im Multimedia-Bereich, Home Cinema bis zur Präsentations-/Konferenzlösung. Dennoch entwickeln sich traditionelle Produkte wie das Flipchart auch weiter.

Etwa als Projektionswand-Verbund auf einem Wandschienensystem. So läuft die Projektionswand flexibel in einem Schienenkanal, ohne die darunter liegenden Tafeln zu beeinträchtigen. Elektronische Flipcharts gelten als ausgereifte, mobile Variante für kleiner dimensionierte Präsentationsvorhaben. Das Design-Board bietet kontrastreiche Aufzeichnungskopien per Knopfdruck, lässt sich an PC/Notebook anschließen und verblüfft mit Aufzeichnungsmöglichkeiten, die direkt auf USB 2.0 gespeichert werden können. Inklusive Farbausdruck, wenn mit einem Drucker verbunden.

SVGA

(Super Video Graphics Array)

Bezeichnet die Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten bei einem Seitenverhältnis von 4:3, kann aber auch aktuell gebräuchliche Standards wie 1024x768 und 1280x1024 gut darstellen.
XGA

(Extended Graphics Array)

Steht für die Auflösung 1024x768 Pixel (Seitenverhältnis 4:3 und 12:9). XGA-Projektoren können aufgrund ihrer Panelauflösung ein Widescreen-Format in voller Auflösung wiedergeben.
WXGA

(Wide Extended Graphics Array)

Für moderne Breitbildschirme (5:3, 15:9) entworfen, steht üblicherweise für die Auflösung 1280x768 Pixel, ermöglicht aber Werte bis 1680x1050 Pixel (WSXGA+). Nicht normierte Bezeichnung, deshalb oft Größenabweichung unterschiedlicher Hersteller-Modelle.
DLP-Technologie Digital Light Processing ist eine extrem zuverlässige, voll digitale Anzeigelösung, die in Projektoren, Großbild-TV-Geräten und Digitalkino für perfekte Bilder sorgt. Ausgangsdaten werden wirklichkeitsgetreuer abgebildet, als mit analogen Systemen möglich ist.
Kontrastverhältnis Verhältnis der Helligkeit von maximal dunklen und hellen Bildteilen, die gleichzeitig dargestellt werden können. Je höher das Verhältnis, um so brillanter ist das Bild (z.B. 400:1 oder 2000:1 bei Profimodellen).
ANSI-Lumen Bezeichnet den Standard-Messwert für den Lichtstrom eines Multimediaprojektors. Dieser wird anhand eines Testbildes aus der Lichtstärke (Lux) und der ausgeleuchteten Projektionsfläche in m² ermittelt. Die Angaben erleichtern die Vergleichbarkeit der Helligkeit von Beamern (ca. 2000-3000 ANSI-Lumen bei hochwertigen Modellen).
Vertikale Trapezkorrektur Meist integrierter Schwerkraftsensor, der eigenständig die Schräglage des Beamers analysiert und das projizierte Bild entsprechend korrigiert. Sorgt für optimale Bildgeometrie ohne störenden Trapezeffekt.
Weitwinkelobjektiv Ermöglicht die Projektion großer Bilder bei geringstem Abstand zur Projektionsfläche.
Lichtsensor Passt automatisch Helligkeit und Kontrastverhältnis des Bildes an die jeweilige Lichtsituation des Raumes an.

 


Autor:

Datum: 30.10.2008

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