Einsparungspotential durch optimierte Flächen

Anstatt bei Einsparungen den Hebel nur bei der Fläche anzusetzen, sollten Unternehmen zuerst die Arbeitsabläufe analysieren, und überlegen, wie die Immobilie beschaffen sein muß, um den Anforderungen zu genügen.

Vergleicht man den durchschnittlichen Flächenbedarf österreichischer Unternehmen mit anderen Büromärkten, so stellt man fest, dass Produktivität nicht nur an der verwendeten Fläche liegen kann: Während österreichische Unternehmen pro Arbeitsplatz 18-20 m² belegen, kommen Firmen in Frankreich etwa mit weniger als 17 m² aus. In Japan liegt der Schnitt sogar bei nur 12 m² und in London muss der „durchschnittliche“ Büroangestellte mit 10 m² sein Auslangen finden.

Falsch ist allerdings der konventionelle Ansatz die Mietkosten nach dem Modell „Budget= Mietpreisvorgabe x Fläche“ zu berechnen, und der Versuch Einsparungen über generelles „Downsizing“ der Mitarbeiter (kleinere Einzelbüros, mehr Großraumbüros) führt oftmals dazu, dass Angestellte durch verschlechterte Arbeitssituationen frustriert werden.

Besser: Neue Wege in der Raumnutzung

Sinnvoller ist es da schon, genau zu überlegen, wie das Unternehmen Dienstleistungen gut und vor allem effizient anbieten kann, und wie flexibel die Immobilie sein muss, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Auch räumlich müssen sich moderne Bürokonzepte an der (optimalen) Ablauforganisation des Unternehmens orientieren: Nicht nur reine Flächenrechnungen sollten angestellt werden, sondern vielmehr der gesamte Arbeitsprozess eines Unternehmens im Hinblick auf benötigte m² hinterfragt werden.

(Quelle: Bene Consulting)


Autor:

Datum: 07.09.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Planung

Servicierte Büros sind flexibler und günstiger als herkömmliche Mietbüros. Am besten eigenen sie sich für Unternehmen die flexibel bleiben wollen, um auch in Wachstumsphasen das nötige Platzangebot zu haben – flexible Mietvarianten ermöglichen jedes Wachstum.

Flexible Verträge und flexible Flächen: Servicierte Büros bieten, je nach Bedarf, Rund-um-Service für den Arbeitsplatz. Von der Immobilienbetreuung über die IT- und Kommunikationsausstattung bis hin zum Empfangsdienst.

Ganz gleich, wie groß Ihr Unternehmen ist oder in welcher Branche Sie tätig sind - im aktuellen wirtschaftlichen Klima müssen Unternehmen ihre Kosten konsequent kontrollieren - auch die Kosten Ihrer Infrastruktur.

Mit genauer Analyse wo der Geschäftsablauf sogar von einer Flächenreduktion profitieren kann, sowie einer Reduktion der Kosten/ m² kann in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ordentlich gespart werden. Lesen Sie hier, wie bis zu 33% Kostenersparnis möglich sind.

Durch wohlüberlegte Reduktion der Flächen und eine Kürzung der Ausgaben pro m² können Unternehmen viel Geld einsparen. Wichtig ist dabei sowohl die Arbeitsabläufe als auch die dafür benötigten Flächen genau zu analysieren.

Jedes Unternehmen muss entscheiden, welcher Bürostandort der richtige ist. Nahe zum Zentrum, oder doch ein verkehrstechnisch gut erschlossener Office-Park? Mitentscheidend ist wohl auch das Preis/Leistungsverhältnis

Ein Alltag im Büro ist von vielen kleinen Rückschlägen, großen Herausforderungen, wiederkehrenden Routinen und vor allem durch seine Mitarbeiter geprägt. Wird der Mikrokosmos Büro nicht gepflegt, leidet schnell die Gesamtarbeitsleistung.