Was ist Facility Management

Facility Management ist ein ganzheitlicher, strategischer und lebenszyklusbezogener Managementansatz, um Gebäude, ihre Systeme, Prozesse und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen, funktionsfähig zu halten und an die wechselnden Bedürfnisse anzupassen.

Facility Management ist ein ganzheitlicher, strategischer und lebenszyklusbezogener Managementansatz, um Gebäude, ihre Systeme, Prozesse und Inhalte kontinuierlich bereitzustellen, funktionsfähig zu halten und an die wechselnden organisatorischen und marktgerechten Bedürfnisse anzupassen.

Der immer größer werdende Kostendruck auf die Unternehmen veranlasst sie, stetig ihre Verbesserungs- und Kostensenkungspotenziale zu ermitteln und diese auch nachhaltig umzusetzen. Deshalb wird es notwendig, auch das Facility Management eines Unternehmens strategisch neu zu betrachten, da die Liegenschaftskosten nach den Personalkosten den größten Kostenblock innerhalb eines Unternehmens darstellen.

Optimierung bei langfristiger Kosten-/Nutzenrechnung

Der Facility Manager optimiert den Betrieb, die Wirtschaftlichkeit, die Nutzung, die Vermarktung und die Werterhaltung der gesamten Liegenschaften und Einrichtungen einschl. aller hierfür notwendigen Prozesse und erreicht eine ganzheitliche und umfassende Immobilien-, Einrichtungs- und Infrastruktur -erstellung, -bereitstellung und -bewirtschaftung mit der Zielsetzung einer langfristigen Ertragssteigerung, Qualitätssicherung und Werterhaltung für Besitzer, Nutzer und Kunden.

Um dieses sicherstellen zu können, muss hierfür durch das Top-Management sowohl das gesamte Facility Management (FM) als auch Teilbereiche des Corporate Real Estate Management (CREM) berücksichtigt werden. Diese Methodik wird dann als Real Estate Facility Management (REFM) oder RealFM bezeichnet.

Die Rädchen im Getriebe

Das Facility Management (FM) umfasst die professionelle Abwicklung von Sekundärprozessen. Dazu gehören technische, infrastrukturelle und kaufmännische Aufgaben, die nicht in das Kerngeschäft einer Organisation fallen, sondern dieses unterstützen (siehe auch Gebäudemanagement im Corporate Real Estate Management). Beispiele dafür sind die Wartung von Reinraumbelüftungen in der Halbleiterherstellung, die Bühnenbeleuchtung in Konzerthäusern, aber auch das Beschaffungsmanagement für sämtliche Energiearten und Reinigungsmaschinen, die in einem Gebäude benötigt werden.


Autor:

Datum: 04.09.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Verwaltung

Warum Attensam sein Winterbetreuungsservice heuer noch früher anbietet, welche Vorteile sich seine Kunden durch die Fusion mit Austro Schnee erwarten können und warum sich das Unternehmen dem Umweltschutz verpflichtet fühlt

Wenn jemand behauptet, ein Null-Energie-Haus bauen zu können, klingt das ambitioniert, aber machbar. Wenn es sich jedoch um ein 68-stöckiges Hochhaus mit entsprechendem Energiebedarf handelt, so wundert sich der Laie

Im Jahr 2015 werden rund 350 Millionen Menschen in Megastädten mit mehr als zehn Millionen Einwohnern leben. Diese zunehmende Urbanisierung steigert die Anforderungen an die Infrastruktur massiv und zwingt Gebäude zu erhöhter Flexibilität.

Im Klinikum Bremerhaven wird von heute auf morgen ein Viertel der Energiekosten – und der Umweltbelastung – eingespart. finanziert wird das ganze über einen Contracting-Vertrag. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

Vor etwa fünf Jahren galt Contracting als das Finanzierungs-Modell für Gemeinden schlechthin. Doch richtig durchsetzen konnte sich Contracting bei Kommunen nie, der erwartete Boom blieb aus.