EXPO REAL 2011 - So verlief die Messe

Wie jeden Herbst präsentierte sich München als Mittelpunkt der Immobilienwelt. Über 1.600 Aussteller und rund 37.000 Besucher demonstrierten Optimismus angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und Zuversicht für ein gutes Immobilien-Jahr 2012.

Ein durchwegs zufriedenes Resümee können nicht nur der Veranstalter sondern auch Aussteller und Besucher der heurigen Expo Real in München ziehen. 1.610 Unternehmen aus 34 Ländern zeigten Präsenz, rund 37.000 Personen besuchten die Messe.

Das bedeutet ein zahlenmäßiges Plus gegenüber dem Vorjahr, was aber noch viel wichtiger ist: Die Messe sandte auch stimmungsmäßig durchwegs positive Signale aus. Eine der wichtigsten Botschaften: Die Stabilität der Messe spiegelt auch die Stabilität der Branche wider, ganz nach dem Motto: Wer auf der Messe vertreten ist, der ist auch gut im Geschäft, oder wie es ein österreichischer Messebesucher ausdrückte: „Das Schöne an dieser Messe ist ja, dass das Wort ‚Krise‘ nicht mehr vorkommt. Man hört es da draußen, man hört es auf der Herfahrt, aber nicht hier drinnen.“

Thema Finanzierung

Tatsächlich waren die Nachrichten zur allgemeinen Wirtschaftslage (von den Meldungen aus Griechenland bis zur Rating-Abstufung Italiens) an den Messetagen alles andere als gut. Die Immobilienwirtschaft sieht aber darin kein unmittelbares Problem, schließlich handelt es sich beim aktuellen Aufschwung um einen wesentlich „gesünderen“ als noch vor gut vier Jahren. Dennoch bekam das „geplante“ Messethema Nr.1 – Nachhaltigkeit – Konkurrenz vom Thema Finanzierung.

So besteht unabhängig von der Konjunkturentwicklung die Sorge, dass Kreditvergaben und somit auch die Finanzierung von Immobilienprojekten im nächsten Jahr strenger gehandhabt werden könnten. Aufgrund der Stabilität des österreichischen Immobilienmarktes sahen die österreichischen Besucher allerdings keine große Gefahr: „ Für sorgfältig geprüfte Projekte wird es auch weiterhin problemlos Finanzierungen geben", meint etwa Wolfgang Kier von der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien.


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Datum: 23.02.2012

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