Das war die Real Vienna 2011

An zwei Messetagen präsentierte sich die Immobilienbranche interessierten Besuchern aus Österreich und den CEE-Märkten. Das neue Konzept mit kompakterem Programm kam bei allen Beteiligten gut an, auch die sich bessernde wirtschaftliche Lage trug dazu bei.

In leicht abgeänderter Form präsentierte sich die heurige Real Vienna der Immobilienbranche: In der kleineren Halle D der Messe Wien und an nur zwei (statt wie bisher drei) Messetagen standen die Zeichen auf Neustart.

Über 100 Aussteller aus Österreich und dem CEE-/SEE-Raum hielten dem Branchentreffpunkt die Treue und zeigten sich auch mit der Frequenz durchaus zufrieden. Dies mag auch daran gelegen haben, dass optimistische Konjunkturdaten und ein sich erholender Markt derzeit einen Optimismus verbreiten, der auch auf der Messe zu spüren war: Auf das erste Aufatmen nach der Krise, das im letzten Jahr zu beobachten war, folgte nicht der nächste Schock. Auch in den letzten zwölf Monaten zeigte der Kurs der österreichischen Immo-Aktien meist deutlich nach oben, Unternehmen kehrten in die Gewinnzone zurück und der Immo-ATX legte seit der letzten Real Vienna um gut 40 % zu. Dementsprechend konnten auch die Aussteller wieder vermehrt von konkreten Projekten berichten, die Zeit, als vermehrt die Worte "sondieren" und "beobachten" zu hören waren, scheint sich dem Ende zuzuneigen.

Hoffnung CEE

Auch in den für die österreichischen Immo-Firmen traditionell wichtigen ost- und zentraleuropäischen Märkten zeigt sich ein Licht am Ende des Tunnels. In der Boom-Zeit begangene Fehler wurden analysiert, so wissen heute etwa Investoren genauso wie Entwickler, dass man sich mit nach westlichen Marktbedürfnissen und Kaufkraftzahlen gebauten Einkaufszentren, Wohnungen und Hotels früher oder später auch ohne große Immobilienkrise schwer getan hätte. Nun wird langsam begonnen - vor allem in den stärkeren Märkten wie Polen oder Tschechien - wieder Projekte in kleineren Dimensionen, mit genauerer Beratung und in besserer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten in Angriff zu nehmen.


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Archivmeldung: 26.05.2011

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