3D-PDF erstellen - Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

3D-PDFs machen es möglich: Dreidimensionale Gebäudemodelle oder Architekten-Entwürfe lassen sich bequem per E-Mail verschicken oder auf Websites zum Download anbieten. So lassen sich Planungsstände etc. zwischen ausführenden Firmen komfortabel austauschen.

"Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" – wenn es um die gemeinsame Arbeit an Immobilienprojekten geht, muss dieses Sprichwort sogar noch weiter gefasst werden: Am besten lässt sich über einen Entwurf oder ein Detail sprechen, wenn man ein (dreidimensionales) Modell davon zur Hand hat. In der Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Beteiligten eines Immobilienprojekts ist ein digitales 3D-Modell hilfreich, um Projekte zu beurteilen oder um über Entwurfsvarianten zu entscheiden.

Hier kommt das 3D-PDF ins Spiel: Zwar hat nicht jeder Bauherr, Makler oder Projektentwickler eine "echte" 3D-Software auf seinem Rechner, wohl aber einen "Acrobat Reader", der neben "normalen" PDF-Dokumenten inzwischen auch 3D-Modelle im PDF-Format darstellen kann.

Von der CAD-Zeichnung zum 3D-PDF-Modell

Einer der Vorreiter in Sachen 3D-PDF war der Münchner Software-Hersteller Nemetschek, der die Möglichkeit des 3D-PDF-Exports in sein CAD-Programm "Allplan" einbaute. Inzwischen ist die Erzeugung von dreidimensionalen PDF-Daten aus den meisten CAD-Programmen einfachmöglich.

Perspektive ändern, drehen und "begehen"

Die als PDF-Datei exportierten 3D-Modelle lassen sich mit einem Acrobat Reader (ab Version 7) perspektivisch darstellen, drehen oder sogar virtuell "begehen". Doch dies sind nur die grundlegenden Funktionen: Wenn die CAD-Zeichnung entsprechend vorbereitet wurde, kann der Betrachter sogar ausgewählte Geschosse separat betrachten, die Möblierung ein- und ausblenden oder die Transparenz von Decken und Wänden stufenlos regeln.

 


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Datum: 17.01.2012

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