Unterstützung bei Metallbau-Ausschreibungen

Im März 2016 wurde das Bundesvergabegesetz zur Ausschreibung von Metallbauarbeiten novelliert. AFI und AMFT stellen nun Musterformulierungen zur Verfügung, die für gesetzeskonforme Ausschreibungen mit Rechtssicherheit verwendet werden können.

Die Neuerungen im Bundesvergabegesetz bringen neben mehr Transparenz bei Subvergaben und einem verstärkten Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping auch die Einhaltung des garantierten Bestbieterprinzips bei Aufträgen ab einer Million Euro. Profitieren werden von der Novellierung dank garantiert eingehaltener Qualitätsanforderungen vor allem ArchitektInnen, AuftraggeberInnen und BauherrInnen, wie Harald Greger, Geschäftsführer des AFI, unterstreicht: „Ziel ist eine hochqualitative und gesetzeskonforme Abwicklung von Projekten – was durch besondere Vorgaben an die Metallkonstruktionen als auch an die ausführenden Unternehmen unterstützt wird.“

Musterformulierungen online

Das Aluminium-Fenster-Institut (AFI) bietet gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT) diese praktische Unterstützung bei Metallbau-Ausschreibungen. Die kostenlos herunterzuladenden Musterformulierungen für die wesentlichsten Kriterien ermöglichen es den Ausschreibenden, mit wenigen Mausklicks den seit der Novellierung geänderten Anforderungen zu entsprechen.

Richtlinien Metallbau die Basis

Keine Metallbau-Ausschreibung ohne die Anwendung der Richtlinien Metallbau. Diese bietet eine bessere Vergleichbarkeit der Angebote auf Basis einheitlicher Vorgaben, die metallbauspezifische Formulierung aktueller rechtlicher und technischer Vorgaben sowie die regelmäßige Aktualisierung der Richtlinien und damit verbundener Dokumente. Das soll in der Folge zu technischer und wirtschaftlicher Sicherheit rund um Metallbauleistungen führen. „Die in den Richtlinien Metallbau festgelegten Kriterien bieten auch den Vorteil, dass Angebote aufgrund der einheitlichen und klaren Vorgaben leichter vergleichbar werden“ ergänzt Karlheinz Rink, Geschäftsführer der AMFT, den Zusatznutzen der in den Richtlinien Metallbau vereinten Richtlinien Metallbaubetrieb und Richtlinien Metallbautechnik.


AutorIn:

Datum: 30.05.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Politik und Recht

Kommunalmesse 2016: WKO-Immo-Branchensprecher Georg Edlauer (im Bild) setzte sich beim letztwöchigen Gipfeltreffen für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der gewerblichen Immobilienwirtschaft und den Kommunen ein. Sein Tenor: Die Abwanderung stellt ländliche Regionen wie urbane Räume vor große infrastrukturelle Probleme, die gemeinsam besser bewältigt werden können.

Der ös­ter­rei­chi­sche Öko­nom Chris­ti­an Keu­sch­nigg, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät St. Gal­len und ehe­ma­li­ger IHS-Di­rek­tor, machte sich unlängst viele Gedanken um die Gerechtigkeit in der heimischen Immobilienwirtschaft. Hier finden sich in groben Auszügen seine Leitgedanken.

„Was können wir von anderen Staaten lernen?“ ist die zentrale Frage einer neuen Initiative des Außenministeriums. Im Rahmen des Unternehmensservice hat Minister Sebastian Kurz am 31. August 2016 die Initiative „Welt.Wirtschaft.Österreich. Erfolgsideen für unser Land“ ins Leben gerufen.

Einmal mehr haben die Koalitionspartner in Österreich die Reform des Mietrechts aufgeschoben. Zahlreiche Punkte sind genauso offen wie eh und je. Dennoch geht man von einer Einigung bis Herbst aus.

Obwohl die Umsätze im Gewerbe und Handwerk zurück gehen, bleibt die Sparte in Österreich Ausbildner Nummer Eins. Nun startet die Wirtschaftskammer eine Initiative, um unbegleiteten jungen Flüchtlingen eine Lehrstelle zu vermitteln. Auch die Betriebe sollen davon profitieren.

Vor einem Jahr beschlossen und seit einem halben Jahr in Kraft, hapert es bei der Umsetzung des Bundes-Energieeffizienzgesetzes(EEffG) noch. Die WKÖ sieht den Grund dafür in fehlenden Vorgaben, die die Akteure zur Umsetzung brauchen würden.

Austrian Standards gründet das "Dialogforum Bau Österreich", in dem von Betroffenen und Interessenten einheitliche Normen diskutiert und beschlossen werden sollen. Es soll ein Lenkungsgremium für ein Programm zur Vereinfachung der Inhalte freiwilliger Bauregeln entstehen.

Die im Ministerrat beschlossenen Bestimmungen zur Grunderwerbssteuer in der Steuerreform stimmen positiv. Das Vererben innerhalb der Familie bleibt leistbar, Erbschafts- und Schenkungssteuer bleiben draußen.