Neue Zertifizierungsstelle für Bauprodukte

Die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) darf nun die CE-Kennzeichnung für Bauprodukte anbieten und ist damit eine der ersten privaten Stellen für Zertifizierungen in Österreich.

Nun ist eine weitere Institution der Wirtschaft berechtigt, die CE-Kennzeichnung für Bauprodukte anzubieten: Die VÖZ-ZERT. "Unsere langjährige nationale und internationale Expertentätigkeit im Produktbereich Zement und Beton war ausschlaggebend für die Akkreditierung“, erklärt Johannes Steigenberger, Leiter der neuen Stelle VÖZ-ZERT, die in die Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ) integriert ist.

Teil des europäischen Netzes

Alle zugelassenen Zertifizierungsstellen sind durch eine europäische Kennnummer identifizierbar und in der Datenbank Nando zu finden. „Unsere Zertifizierungsstelle ist Teil des europaweiten Netzes und darf auch Bauprodukte aus dem EU-Ausland zertifizieren“, erklärt Steigenberger. Die VÖZ-ZERT (Identifikationsnummer 0954) wurde durch die Akkreditierung Austria als Zertifizierungsstelle für Bauprodukte nach ISO/IEC 17065 akkreditiert.

Unter den ersten Privaten

Bisher waren vier Zertifizierungsstellen der Bundesländer Oberösterreich, Steiermark, Salzburg und Wien zur CE-Kennzeichnung von Bauprodukten befugt. VÖZ-ZERT ist eine der ersten zugelassenen privaten Institutionen. Zertifiziert werden Zement, Putz und Mauerbinder, Gesteinskörnungen, Zusatzmittel für Beton, Mörtel und Einpressmörtel sowie Betonfertigteile.


Autor:

Datum: 24.03.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Politik und Recht

Kommunalmesse 2016: WKO-Immo-Branchensprecher Georg Edlauer (im Bild) setzte sich beim letztwöchigen Gipfeltreffen für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der gewerblichen Immobilienwirtschaft und den Kommunen ein. Sein Tenor: Die Abwanderung stellt ländliche Regionen wie urbane Räume vor große infrastrukturelle Probleme, die gemeinsam besser bewältigt werden können.

Der ös­ter­rei­chi­sche Öko­nom Chris­ti­an Keu­sch­nigg, Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät St. Gal­len und ehe­ma­li­ger IHS-Di­rek­tor, machte sich unlängst viele Gedanken um die Gerechtigkeit in der heimischen Immobilienwirtschaft. Hier finden sich in groben Auszügen seine Leitgedanken.

„Was können wir von anderen Staaten lernen?“ ist die zentrale Frage einer neuen Initiative des Außenministeriums. Im Rahmen des Unternehmensservice hat Minister Sebastian Kurz am 31. August 2016 die Initiative „Welt.Wirtschaft.Österreich. Erfolgsideen für unser Land“ ins Leben gerufen.

Einmal mehr haben die Koalitionspartner in Österreich die Reform des Mietrechts aufgeschoben. Zahlreiche Punkte sind genauso offen wie eh und je. Dennoch geht man von einer Einigung bis Herbst aus.

Im März 2016 wurde das Bundesvergabegesetz zur Ausschreibung von Metallbauarbeiten novelliert. AFI und AMFT stellen nun Musterformulierungen zur Verfügung, die für gesetzeskonforme Ausschreibungen mit Rechtssicherheit verwendet werden können.

Obwohl die Umsätze im Gewerbe und Handwerk zurück gehen, bleibt die Sparte in Österreich Ausbildner Nummer Eins. Nun startet die Wirtschaftskammer eine Initiative, um unbegleiteten jungen Flüchtlingen eine Lehrstelle zu vermitteln. Auch die Betriebe sollen davon profitieren.

Vor einem Jahr beschlossen und seit einem halben Jahr in Kraft, hapert es bei der Umsetzung des Bundes-Energieeffizienzgesetzes(EEffG) noch. Die WKÖ sieht den Grund dafür in fehlenden Vorgaben, die die Akteure zur Umsetzung brauchen würden.

Austrian Standards gründet das "Dialogforum Bau Österreich", in dem von Betroffenen und Interessenten einheitliche Normen diskutiert und beschlossen werden sollen. Es soll ein Lenkungsgremium für ein Programm zur Vereinfachung der Inhalte freiwilliger Bauregeln entstehen.