Politik und Recht Archiv (94 Artikel) - Seite 6 von 8

2013 steht für die ÖGNI im Zeichen inhaltlicher Konkretisierungen und der (internationalen) Vernetzung. Zur Nachhaltigkeit gehört auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die ÖGNI geht mit gutem Beispiel voran.

Die neue Techniknovelle 2012 der Wiener Bauordnung trat mit 1. Jänner 2013 in Kraft: Verpflichtender Einsatz hocheffizienter Energiesysteme und erleichterte Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Abermals gibt es ein Weihnachtsgeschenk an die Bauwirtschaft: die Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung. Die Vergaberechts-Experten Heid-Schiefer geben einen Überblick über die genauen Summen zur Auftragsvergabe.

Bei Regierungsklausur beschlossen: Erleichterung besonders für heimische Klein- und Mittelbetriebe des Bau- und Baunebengewerbes verspricht die erneut verlängerte Schwellenwerte-Verordnung bis Ende Dezember 2013.

Kostentreibende Normen gefährden leistbares Wohnen und bevorzugen einzelne Anbieter, kritisieren Experten bei der Wohnbau-Enquete der SPÖ. Außerdem fehle die Abschätzung der Folgen.

Das Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen übt scharfe Kritik an der Politik und sieht in wohnrechtlichen Reformen besonders großes Potenzial, um die Sanierungsquote von drei Prozent zu erreichen.

Anstatt der Bezirksstellen gibt es neu geschaffene Fachdezernate. Die Abwicklung der Baueinstellungs- und Bauauftragsverfahren wird standardisiert, die Koordination von Baustellenüberprüfungen erleichtert.

Jetzt werden offenbar doch beinahe alle Vermieter zur Kasse gebeten. Mit neuer Interpretation streicht das Finanzministerium Ausnahmen beim Umsatzsteuergesetz. Michael Müller von Ruster kommentiert den aktuellen Sachverhalt.

Ohne die Investitionen im privaten Hausbaubereich könnte die Österreichische Beton- und Fertigteilbranche den Wegfall öffentlicher Gelder nicht so leicht wegstecken. Der VÖB fordert wirtschaftspolitische Stabilität, blickt aber optimistisch in die Zukunft.