Hier hagelt’s Sicherheit!
Die Zahl der verheerenden Unwetter nimmt zu und damit auch die Hagelschäden. Unter extremen Bedingungen wird es auch für die Vollwärmeschutzfassade kritisch. Sicherheit bringt die Carbonfassade von Capatect. Sie übersteht die stärksten Beanspruchungen und präsentiert sich damit als ideale Hagelschadenprävention. Die Widerstandsfähigkeit der Hightech-Faser ist legendär und rettet in der Formel 1 regelmäßig Leben. Carbonfassaden werden deshalb oft mit den Monocoques der Formel 1-Boliden verglichen.
Sie stehen hier für höchste Lebensdauer, auch bei außergewöhnlichen Ereignissen wie schwerem Hagelschlag. Am eidgenössischen Prüf- und Forschungsinstitut Empa erreichte mit der Carbonfaserarmierung von Capatect erstmals ein Fassadensystem die höchst mögliche Hagelklasse.
Bei über 40 Jahren Erfahrung im Bereich Wärmedämmung kann Capatect sehr optimistische Rückschlüsse auf die Lebensdauer hochqualitativer WDV-Systeme ziehen. Gefahren für die Fassaden erwuchsen jedoch aus mechanischen Beschädigungen durch Unachtsamkeit und nicht zuletzt durch Hagel und Sturm.
Zu Beginn der Hagelsaison im Frühjahr steigen die Ängste der Versicherungsgesellschaften. Hagelschäden sind mit Abstand die teuersten Naturkatastrophen, noch vor Hochwasser und Sturm. Die Schäden an Wohnobjekten machen bei Hagel einen beträchtlichen Teil aus. Betroffen sind vor allem Dächer, Wände und Fenster. Gerade Fassaden und Fenster sind dabei recht kostspielig zu sanieren. Denn anders als bei Dachreparaturen können zerstörte Teile nicht einfach ausgetauscht werden.
Mit der Armierung aus CarboNit oder wahlweise Carbon-Spachtel stellen selbst 110 km/h schnelle Hagelgeschoße mit einem Durchmesser von 50 mm keine Bedrohung für die Fassade dar. Damit ist die Carbontechnologie die ideale Vorsorge gegen kostspielige Fassadenschäden. Sie bringt einen enormen Zugewinn an Sicherheit und Lebensdauer bei nur mäßigen Mehrkosten.
Extrem widerstandsfähig: Carbonfaserarmierung
Bei den heute gebräuchlichen Dämmstoffdicken und intensiven Farbtönen reichen konventionelle Materialien oft nicht mehr aus, um die an der Fassade auftretenden thermischen Spannungen zu kompensieren. Carbon bietet mit seiner außergewöhnlichen Festigkeit besondere Sicherheit gegenüber mechanischen und thermischen Belastungen.
Die carbonfaserverstärkte Spachtelmasse „Capatect CarbonSpachtel“ wurde für die erhöhten Anforderungen hochgedämmter Wärmedämm-Verbundsysteme entwickelt . Speziell für den Extremeinsatz in hoch beanspruchten Fassaden- und Sockelbereichen wurde die ultra-widerstandsfähige Carbonfaserarmierung „CarboNit“ konzipiert. Die Carbon-Edition sorgt nicht nur für die längere Lebensdauer der Fassade sondern ist auch gegenüber mechanischen Beschädigungen ein echtes Sorglos-Paket.
Die Dalmatiner Dämmplatte von Capatect bringt höhere Dämmleistung und große Vorteile in der Verarbeitung.
Diese Vorteile tragen - einerseits durch geringere Heizkosten oder andererseits durch den geringeren Materialeinsatz - entscheidend zur Verbesserung der Ökobilanz des Hauses bei.
Sie kombiniert die Vorteile von weißem und schwarzem Polystyrol-Hartschaum und besitzt eine Wärmeleitzahl von 0,033W/mK. (Capatect Dalmatiner-Dämmplatte) bzw. von 0,031W/mK (Capatect Dalmatiner Premium-Dämmplatte).
Bei gleicher Dämmstoffdicke werden bei der Capatect Dalmatiner Dämmplatte fast 20 % mehr, bei der Capatect Dalmatiner Premium Dämmplatte rund 25 % mehr Dämmleistung als bei herkömmliche EPS-F-Dämmplatten erreicht.
Die Dalmatiner-Fassadendämmplatten lassen sich sicher und rationell verarbeiten, auch bei hohen Temperaturen. Selbst bei direkter Sonnenbestrahlung heizt sich die Dämmplatte nur unwesentlich auf und behält - sowohl beim Verlegen an der Wand als auch beim Lagern im Paket - ihre hohe Formstabilität bei.
Die Dalmatiner-Dämmplatten bringen bei gleicher Dämmstoffdicke wesentlich mehr Dämmleistung als konventionelle Dämmplatten.
Sie sind blockgeschäumt, schwarz-weiß gesprenkelt, abgelagert, form- und alterungsbeständig, diffusionsfähig sowie toxikologisch unbedenklich und formaldehydfrei. Es gibt sie standardmäßig mit stumpfen Kanten in den Abmessungen 100 x 50 cm und in Dicken von 20 – 200 mm. Weitere Dicken sind auf Anfrage bei ausreichendem Mengenbedarf möglich.
Die Capatect Dalmatiner-Dämmplatten sind Bestandteil des „Capatect TOP-Line“- und des „Capatect Basic-Line“ Dämmsystemes, das die Vorteile einer hochwertigen Dämmung mit der Sicherheit der carbonfaserverstärkten Armierung aus „Capatect Carbon-Spachtel“ und der Pflegeleichtigkeit des selbstreinigenden „CarboPor-Putzes“ von Capatect vereint.
Härtetest für Carbonfassade
Auf der Energiesparmesse 2011 in Wels konnten sich die Besucher selber überzeugen: Die Carbonfassade von Capatect übersteht sogar Fünf-Zentimeter-Hagelschloßen ohne Beschädigungen!
Ein dumpfer Knall! Die Menschen in der Halle 3 der Welser Energiesparmesse drehen sich unwillkürlich um. Was war das? Der Knall kam vom Capatect-Messestand. Als die Zuseher näherkommen, sehen sie, wie ein Techniker gerade wieder eine Kugel aus Eis in eine armbrustähnliche Schussmaschine legt. Es ist das Hagel-Schussgerät eines Schweizer Prüfinstituts, das Vollwärmeschutz-Hersteller Capatect hier auf der Messe aufbauen ließ, um dem Messepublikum die Hagelfestigkeit der Carbonfassade zu demonstrieren.
Der Techniker hält zur Prüfung eine Eiskugel in der Größe eines Golfballes ins Licht und legt sie dann auf die Waage. 56,9 Gramm zeigt die Waage an. Durchmesser 50 Millimeter. Dann legt er die Eiskugel auf die Abschussrampe und drückt ab. 120 km/h ist auf der Anzeige zu lesen. Diese Geschwindigkeit erzielt Hagel dieser Größe auch in der freien Natur. Die Hagelkugel zersplittert an der mit Capatect CarbonSpachtel armierten Demo-Fassade, die Fassade selber bleibt unbeschadet.
Ab Hagelschloßen über 30 mm Durchmesser wurde es beim Vollwärmeschutz bisher kritisch. Bei der von Capatect in Perg/OÖ entwickelten Carbon-Armierung "Capatect CarbonSpachtel" wird damit aufgeräumt. Die Carbonarmierung erreichte am Schweizer Empa-Institut mit der Hagelwiderstandsklasse HW5 die derzeit höchste Hagelfestigkeit und stellt gerade im Zeichen der zunehmenden Unwetterkapriolen eine große Sicherheit dar. (Empa: Eidgenössische Material-Prüfanstalt. Internationale Schreibweise: Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology.)