INKU Jordan GmbH & Co. KG blickt optimistisch in die Zukunft
Positionierung als Premium-Anbieter bei Bodenbelägen
Die neu gegründete INKU Jordan GmbH & Co. KG, eine 100-prozentige Tochter der deutschen Jordan Europe GmbH, übernimmt mit 16. Februar 2009 alle Aktiven der INKU AG. Mit den rund 75 übernommenen Mitarbeitern sollen die Umsätze schon ab Mitte des Jahres wieder mindestens auf Vorjahresniveau liegen. Das Ziel ist, das Bodenbelagsgeschäft innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre auf eine Größenordnung von 30 Mio. Euro im Jahr aufzubauen. Mit der geplanten Umsatzsteigerung soll auch die Mitarbeiterzahl entsprechend mitwachsen.
INKU und Jordan: Ähnlicher Marktauftritt, andere Strukturen
Vom Marktauftritt und der Marktbedeutung her sind die Unternehmen INKU und Jordan (mit der Marke JOKA) durchaus vergleichbar. Beide sind Marktführer im Vertrieb von Bodenbelägen in ihren Heimatländern. Während Jordan ein privates Familienunternehmen geblieben ist, hat INKU in der Vergangenheit als börsenotierte AG auch Fremdgesellschafter-Strukturen aufgenommen. Diesen konzernähnlichen Strukturen der INKU AG steht Jordan als schlankes, mittelständisches Unternehmen gegenüber, das trotz des starken Wachstums seine Strukturen kaum verändert.
Ausblick und Prognosen
„Wir glauben, dass in unsicheren Zeiten wie jetzt Verbraucher sich wieder mehr an realen Werten orientieren und in sichere Anlagen – und das sind nun einmal die Immobilien – investieren werden. Damit wird auch der Trend zu einer schönen und anspruchsvoll ausgestatteten Wohnung wieder zunehmen, sodass wir insgesamt in dieser Krise für unser Branchenumfeld keine allzu großen Sorgen hegen“, schätzt Jörg Ludwig Jordan die momentane schwierige wirtschaftliche Situation ein.
INKU soll sich wieder zu einem profitablen Unternehmen entwickeln. Dazu wird sich die gesamte Mannschaft, insbesondere das Management, näher am Markt orientieren und viel mehr Kraft in die Basisleistungen legen, nämlich pünktliche und zuverlässige Lieferungen sowie professionelle Beratung und Unterstützung der Kunden auf allen Gebieten. Das bisher erfolgreiche Motto in Deutschland wird auch für die INKU Jordan in Zukunft heißen: „Die Bedürfnisse unserer Kunden bestimmen unser Handeln!“
Intensivierung der Zusammenarbeit mit INKU-Fachberatern
Die Zusammenarbeit mit den INKU-Fachberatern soll intensiviert werden. Für diese leistungsstarke Kooperation werden neue innovative Marketing-Angebote entwickelt und schon bald vorgestellt. Dabei sollen ehemalige INKU-Fachberater zurück- und neue hinzugewonnen werden. INKU bildet gemeinsam mit seinen Fachberatern und Kunden eine Erwerbsgemeinschaft, für die INKU die Marketing- und Werbeverantwortung übernimmt. Ihr wird in Verbindung mit leistungsstarken, marktgerechten Sortimenten, verkaufsfördernden Materialien sowie einem völlig neuen, attraktiven Ladenausstattungsprogramm neuer Schwung verliehen.
Geschäftsführer mit Fokus auf Vertrieb wird gesucht
Interimistisches Management-Team aus Deutschland und Österreich
In der Startphase übernehmen Jörg Ludwig Jordan sowie der Gesamtvertriebsleiter der W. & L. Jordan GmbH, Robert Horst, die Geschäftsführung der INKU Jordan GmbH & Co. KG. Es laufen jedoch bereits erste Gespräche, um einen vertriebsorientierten Geschäftsführer aus Österreich zu finden. Unterstützt wird die Geschäftsführung von zwei österreichischen Prokuristinnen. Verena Maria Ziderics ist verantwortlich für Verkauf und Organisation im Innendienst, und Monica Wurzer zeichnet als Finanzbuchhalterin für das Rechnungswesen verantwortlich.
Weiterer Prokurist ist Michael Abraham. Er wird, bis der neue Geschäftsführer gefunden ist, in der Übergangsphase vor Ort operativ den Vertrieb strukturieren und leiten. Dabei unterstützt er die komplett übernommene Vertriebsmannschaft, die bei Bedarf ergänzt werden soll. Verantwortlich für das Objektgeschäft ist – wie in der Vergangenheit – Peter Janus.