Die Wärmepumpe am Vormarsch
Das Gebot der Stunde heißt Effizienz
Österreichs Heizkesselmarkt ist stark überaltert, so sind lt. Statistik Austria mehr als 30 % aller installierten Heizkessel älter als 20 Jahre und dringend modernisierungsbedürftig – österreichweit sind dies mehr als 600.000 Heizungen (Öl, Gas, Holz) und allein in Wien mehr als 110.000 Gas-Heizgeräte. Überalterte Heizungen verbrauchen nicht nur zu viel Energie, sie verursachen überhöhte Heizkosten bzw. Reparaturen und emittieren unnötig hohe CO2-, NOX- und Staubemissionen. Dabei könnten in Österreich allein durch die Modernisierung dieser Heizungen jährlich mehr als 1,7 Mio. Tonnen an CO2 eingespart werden und dies ohne Berücksichtigung der strengen Baustandards im Neubau, der die optimalen Rahmenbedingungen für die Wärmepumpentechnik bildet. Das Gebot der Stunde lautet daher: Umsetzung von Effizienzmaßnahmen und forcierter Einsatz von „Erneuerbaren Technologien“, bei der die Wärmepumpe einen wesentlichen Beitrag leisten wird.
Der Beitrag der Wärmepumpe
Im letzten Jahrzehnt hat sich die Heizungswärmepumpe als umweltfreundliches und kostengünstiges Heizsystem im Ein- und Zweifamilienhaus etablieren können. Die Entwicklung der Wärmepumpe geht aber auch Hand in Hand mit der Entwicklung der Gebäudetechnik, der Bauordnung, der hohen Endkundenakzeptanz und der wachsenden Kundenanforderung z.B. nach geringen Heizkosten und einfacher Art zu Heizen.
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