Zu interessanten Ergebnissen über die Auswirkungen eines Einbruchs auf das persönliche Sicherheitsgefühl kommt eine brandaktuelle Studie, die Security Land, Österreichs größtes Sicherheitsfachgeschäft, im Rahmen eines Pressegespräches präsentierte.
Mit der Durchführung dieser qualitativen Studie beauftragte Security Land das renommierte Institut der Karmasin Motivforschung. Mittels persönlicher Interviews wurden im Juli 2007 die Denkweise, Ängste und Gefühle von Einbruchsopfern durchleuchtet.
Emotionale Folgen eines Einbruchs
"Das auffälligste Ergebnis waren die emotionalen Folgen eines solchen Ereignisses, also der Verlust des persönlichen Sicherheitsgefühls, der weitaus dramatischer war, als der materielle Schaden", fasst Dr. Christian Fischer, Geschäftsführer von Security Land, das Kernergebnis der Studie zusammen.
62% der Befragten bezeichneten den Eingriff in die Privatsphäre als "sehr schwerwiegend". Stellt man den finanziellen Verlust dem Verlust des persönlichen Sicherheitsgefühls gegenüber, so schätzen 50% den Verlust des persönlichen Sicherheitsgefühls als "schwerwiegender" ein gegenüber 16%, die den finanziellen Schaden als "schwerwiegender" bezeichnen, wobei Frauen noch viel deutlicher durch diesen Eingriff in die Privatsphäre belastet wurden als Männer.
Hohes Sicherheitsgefühl wird nie wieder erreicht
Verdeutlicht wird das auch durch ein weiteres Ergebnis: Haben sich noch 60% der Befragten vor dem Einbruch "sehr sicher" gefühlt, so gaben dies unmittelbar nach dem Einbruch nur mehr 4% an. Und selbst nach einem längeren Zeitraum und nach dem Ergreifen von Sicherheitsmaßnahmen beschreiben nur mehr 17% der Opfer ihr Gefühl mit "sehr sicher".