Nicht nur aus Gründen der Energieeinsparung, sondern auch aus ästhetischen Gründen zeigt sich bei Einzelheizanlagen heute eine stark steigende Tendenz. Vor allem als Alternativanlage zur Zentralheizung möchte man von allfälligen Energieschwierigkeiten unabhängiger werden.
Bei allen Speichergeräten ist das Prinzip der Auflade- und Entladeregelung wichtig. Das Gerät ist nach 24 Stunden nicht voll ausgekühlt, sondern enthält noch eine gewisse Restwärme. Die richtige Aufheizzeit ist durch viele (oft kaum abschätzbare) Faktoren bestimmt: Außentemperatur, Wind, Sonneneinstrahlung, Restwärme im Speicherkern, etc.
Es existieren verschieden Möglichkeiten der Aufladesteuerung: Leistungssteuerung (Wahl einer bestimmten Leistung der Heizwiderstände von Hand), Ladezeitsteuerung (Wahl der Aufladezeit), Wahl der Kerntemperatur von Hand, automatische außentemperatur- und restwärmeabhängende Steuerung (aufwendig und selten). Die modernen Geräte sind dabei vom klassischen Elektro-Radiator (der vielen wohl noch immer als erstes zum Thema einfällt) meilenweit entfernt.
Nicht alles automatisiert
Trotz der fortgeschrittenen Steuerungsmöglichkeiten ist aber auch Fingesrpitzengefühl gefragt: Da selbst die beste Steuerung nicht genau den Wärmebedarf des nächsten Tages voraussehen kann, wird entweder zuviel (Verluste!) oder zuwenig geladen (Nachladezeit zu Tagstromtarifen!), was den direkten Einfluß der Qualität der Regelung auf Nutzungsgrad und Wirtschaftlichkeit des Systems erkennen läßt. Die Regelung der Wärmeabgabe erfolgt über Raumthermostate, im besten Fall ist auch die Drehzahl des Ventilators regelbar.