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Elektroschalter boomen
Der Markt für Elektroschalter und Steckdosen ist belebt, die Zukunftsaussichten sind positiv. 45% der Nachfrage stammen aus dem Wohnbau. Und dieser entwickelt sich in den nächsten Jahren besonders günstig, analysieren KREUTZER FISCHER & PARTNER in einer aktuellen Studie.
Positive Zukunft Der Markt für Elektroschalter und Steckdosen hat 2006 die Talsohle durchschritten und steuert einer positiveren Zukunft entgegen. Gegenüber dem Vorjahr wächst die Nachfrage - nach zwei Jahren leichten Wachstums - um 3,0% auf rd. 10,2 Mio. Stück. Wertmäßig wächst der Markt mit 5,0% stärker als mengenmäßig und erreicht einen Umsatz von € 77,1 Mio. Der Grund für die rascher wachsenden Preise liegt primär in der Anteilsverschiebung hin zu höherwertigen Produkten.
Ersatzgeschäft belebt die Nachfrage Der weitaus größte Anteil der Nachfrage für Elektroschalter und Steckdosen kommt nicht aus dem Neubau, sondern aus dem Ersatzgeschäft. 2006 waren es rd. 75%. So werden bei der Innensanierung von Gebäuden Elektroschalter und Steckdosen aus alterstechnischen und insbesondere optischen Gründen gleich "mitrenoviert". Vor allem in der Branche der Wandfarbenproduzenten tragen die Bemühungen, die Konsumenten zur vorzeitigen Renovierung bzw. Verschönerung zu bewegen, erste Früchte. Dem Trend zu mehr Farbe im Heim wird durch entsprechende Produkte und einem höheren Convenience-Gedanken mittels Mischsystemen Rechnung getragen. Schalter und Dosen werden da ebenfalls gleich erneuert.
Zusätzlichen Auftrieb erhält der Markt für Steckdosen durch die zunehmende Komplexität der Elektroinstallationen im Hausbau. Bei der Produktauswahl ist ein Trend zur Aushöhlung des Mittelpreissegments zu beobachten.
Elektroschalter & Steckdosen
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2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 Prog. |
2008 |
| Umsatz in Mio. € |
74,1 |
72,2 |
73,4 |
77,1 |
82,2 |
89,6 |
| Absatz in Mio. Stück |
9,71 |
9,81 |
9,93 |
10,23 |
10,62 |
11,19 |
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