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Elektroverteilung -rechtzeitig geplant

Die Leitungsverlegung sollte ein Minimum an Störfeldern, insbesondere in der Ruhezone der Wohnung, aufweisen. Alternativ kann anstelle einer Ringverteilung auch eine Sternverlegung der Elektroleitungen, insbesondere in Schlafräumen, sehr sinnvoll sein.

Stromverteilung

  • Rohrinstallation sind Leerrohre aus Stahl oder KunststofiIsoliermaterial.diese  werden in Mauerschlitzen eingelegt und verputzt.

 

  • nach den Putzarbeiten müssen die Kunststoff-Aderleitungen mit Hilfe eines Zugdrahtes eingezogen werden. Die Schlitze für die Elektroinstallationen sind rechtzeitig zu planen.

 

  • Bei der Mantelleitungen wird ein ein- oder mehradriges Kabel mit mehrlagigem Kunststoffmantel unter oder auf Putz verlegt. Sie werden z.B. in Feuchträumen, Keller etc. und im Freien verwendet


Schaltervarianten
Für die Montage von Schaltern und Steckdosen werden Unterputzdosen eingemauert. Schalter werden als Wippschalter oder Tastschalter angeboten. Gerätstecker und Schalter sollten leicht erreichbar montiert werden,  Schalter ca. 15 cm von der Zarge und ca. 105 cm über dem Boden, Stecker ca. 40 cm über Boden.

  • Ein-/Ausschalter: ein Schalter schaltet eine oder mehrere Lampen (gleichzeitig)
  • Wechselschalter: zwei Schalter schalten eine oder mehrere Lampen
  • Serienschalter: zwei Lampen werden zusammen oder getrennt geschaltet
  • Kreuzschalter: von drei Stellen wird eine Lampe geschaltet
  • Dimmer: Helligkeitsregler mit Ausschalter
  • Schalter mit einer Lichtanzeige, die anzeigt, ob das Licht z. B. in einem Nebenraum wie Bad oder WC eingeschaltet oder abgedreht ist.
  • Für Nassräume gibt es Schalter und Steckdosen in Feuchtraumausführung.
  • Für Maschinen, die mit Kraftstrom (3 x 400 V) betrieben werden, gibt es fünfpolige Steckdosen und dazugehörige Stecker.


Netzfreischaltung

  • Zur Reduktion von elektrischen und magnetischen Feldern in Aufenthalts- und Schlafräumen werden z.B. folgende Maßnahmen gesetzt:
  • Geräte mit 3adrigen, geerdeten und abgeschirmten Kabel verwenden.
  • keine Trafobetriebene Geräte wie Leuchten
  • keine elektrische Geräte im Abstand von 1-2 Meter wie Heizdecken, elektrisch verstellbare Betten ,..
  • Netzstecker nach Gebrauch der Geräte aus der Steckdose ziehen
  • Ein Netzfreischalter wird im Verteilerkasten nach den Sicherungen eingebaut und trennt die Leitungen (z.B. zum Schlafraum) vom Netz ab sobald der letzte Verbraucher abgeschaltet wird. Danach wird eine schwache Gleichspannung auf die Leitungen gelegt, sodass beim nächsten Eincshalten eines Gerätes ein Signal die Netzspannung wieder hergestellt wird. Es ist darauf zu achten, dass der Raum einen eigenen Stromkreis besitzt und keine Radiowecker, Video-Recorder o.ä. angeschlossen sind.
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