Alternative Energie-Spar-Tipps

In den eigenen vier Wänden lässt sich an allen Ecken und Enden Energie einsparen. Wie steht es um Ihre Energibilanz? Lesen Sie hier, wie Sie ihr Energiepotential mit einfachen, umsetzbaren und alternativen Energie-Spar-Tipps optimieren können.

  • Hohlkehlen zwischen Decke und Wand verbessern die Luftzirkulation und Energiezirkulation im Raum. Dadurch werden die Temperaturunterschiede an den verschiedenen Stellen im Raum verkleinert und es entsteht ein gleichmäßigeres Wärmespektrum, das sich positiv auf das Wärmeempfinden auswirkt.
  • Kräftige warme Wandfarben besonders in den Erdtönen wie gelb, terracotta, braun, dunkelrot usw. wirken auf das subjektive Wärmeempfinden. Oftmals reicht bereits eine farblich entsprechend gestaltete Wand im Raum, um ein verstärktes Wohlfühlgefühl hervorzurufen - und dies bei reduzierter Raumtemperatur.
  • Bei ausgebautem Dachgeschoß gilt: Je steiler das Dach um so größer die ‚Sogwirkung', die warme Luft wird sozusagen nach oben gezogen (Pyramideneffekt). Eine gerundete Giebelkonstruktion innen, sodass es zu keinem Staueffekt kommt, oder eine kräftige Zwischendecke helfen unnötige Heizkosten zu vermeiden.
  • Spüle und Kühlschrank sollten nicht zu nahe bei Herd oder Heizkörper stehen. Die Wärme des Herdes oder Heizkörpers fordert vom Kühlschrank eine erhöhte Kühlleistung. Umgekehrt wirkt die beim Öffnen des Kühlschranks entweichende kalte Luft oder der kühle Wasserstrahl unmittelbar auf nahe Wärmequellen.
  • Neue innovative Fensterfolien wehren über 90% der infraroten Wärmestrahlen ab und senken so einerseits im Sommer die Raumtemperatur nachhaltig, andererseits werden auch während der Heizperiode die Wärmestrahlen der Raumheizung reflektiert und dadurch die Wärmeverluste durch die Glassflächen in erheblichem Umfang reduziert.
  • Spezielle ökologische Pulverbeimischungen zu Wandfarben können (ohne Änderung oder Nachteile bei Verarbeitung oder Farbechtheit) bei den Bewohnern das subjektive Wärmeempfinden fördern, sodass bei gleichem Wohlfühlfaktor die Raumtemperatur verringert und Heizkosten gespart werden können.
  • Wasserbelebungsmodule für Heizungssysteme werden systemabhängig direkt in den Heizungskreislauf eingebaut, oder können ohne größeren Aufwand nachträglich an einem Heizungsrohr angebracht werden. Durch die Aktivierung des Wassers werden Ablagerungen und Korrosion hintan gehalten, die Durchgängigkeit des Heizkreislaufs gewährleistet und damit Wirkungsgrad und Lebensdauer der Heizung verbessert.

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Datum: 02.09.2010

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