Heizkosten sparen - die billigsten Energiequellen

Billiges Erdöl hat bis vor wenigen Jahren verhindert, dass neue Technologien genutzt und erforscht werden. Ein Sonnenkollektor zur Warmwassererzeugung ist eine relativ günstige Sache, die sich schnell realisieren lässt.

Um die Sonnenenergie zu nutzen benötigt man technische Einrichtungen. Eine Möglichkeit stellen Sonnenkollektoren dar, wo das Heizwasser durch die einfallende Sonnenstrahlung über ein entsprechend beschichtetes Rohrsystem erhitzt wird.

Über den sog. Kollektorkreislauf wird es durch ein Wärmeträgermedium (meist Wasser mit Frostschutzmittel) zum Verbraucher transportiert. Die Anwendungsbereiche erstrecken sich von der Schwimmbadheizung über die Warmwasseraufbereitung bis zur Raumheizung.

Fernwärme

Voraussetzungen einer effizienten Fernwärmeversorgung ist eine gute technische Planung, sowie eine Reduzierung des Wärmebedarfs der Abnehmer. Viel Wärme geht aus Kraftwerken, Industrie, Gewerbe und Haushalten verloren.

Diese Abwärme kann direkt oder über Wärmepumpen genutzt werden und, sofern sie nicht im eigenen Bereich genutzt wird, als Fernwärme weiterverwendet werden. Fernwärme kann auch aus einer eigenen Heizzentrale bereitgestellt werden. Die Heizzentrale könnte u.a. mit Erdgas, Holz, Biogas oder Umgebungswärme betrieben werden.

Photovoltaik

Solarzellen sind derzeit für einen effizienten Betrieb im Vergleich zum Stromnetz eigentlich noch zu teuer. Sie eignen sich aber sehr gut in abgelegenen Hütten, beim Campen, usw. zur Stromversorgung. Das zentrale Bauelement einer Photovoltaikanlage ist die Solarzelle. Diese Zellen können Strahlungsenergie direkt in elektrische Energie umwandeln. Bei sog. "Inselsystemen" erhält man eine konstante autonome Stromversorgung durch die Zwischenschaltug von Akkus.

Bei Kleinanlagen (bis 300W) werden häufig Gleichstromgeräte (12 bzw. 24 Volt) eingesetzt, die direkt von der Batterie versorgt werden können. Die Speicherbatterie versorgt den Verbraucher in den Zeiten, in denen die solar erzeugte Energie nicht ausreicht.

Größere Systeme betreibt man mit Wechselstrom. Hier wird ein Wechselrichter (der die Gleichspannung auf 230 Volt Netzspannung umformt) benötigt.


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Datum: 04.02.2010

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