Fußbodenheizung: Wärme von unten

Die Fußbodenheizung ist die am öftesten eingesetzte Art der Oberflächenheizungen. Thermischer Komfort, eine bessere Energieausnutzung und der Verzicht auf Heizkörper sind nur einige Gründe.

Die Fußbodenheizung ist der wohl bekannteste Vertreter der Flächenheizungen. Seit den 80er Jahren erlebt sie einen wahren Aufschwung – nicht zuletzt aufgrund der Behaglichkeit, die in einem Raum verursacht wird, wenn er über den Boden beheizt wird.

Eine Fußbodenheizung arbeitet mit wesentlich niedrigeren Temperaturen als andere Heizungssysteme. Dadurch ergibt sich eine geringe systembedingte Energieeinsparung durch Reduzierung der Rohrleitungs- und Stillstandsverluste der Heizzentrale. Insbesondere in Kombination mit Wärmepumpenzeigen sich ihre Vorteile einer Niedertemperatur-Fußbodenheizung. Denn je niedriger die benötigten Temperaturen, umso effizienter arbeitet die Wärmepumpe.

Kein Schimmel, kein Staub

Der hohe Strahlungsanteil vermindert den Staubtransport. Beheizte Fußböden entziehen Bakterien, vor allem Staubmilben, ihre Lebensgrundlage, nämlich die Feuchtigkeit. Eine vollflächige Beheizung der Bodenfläche vermindert außerdem die Gefahr der Taupunktunterschreitung an Außenwänden im Bodenbereich und beugt damit Schimmelpilzbildung vor, insbesondere bei an Erdreich und an unbeheizte Keller angrenzenden Flächen.

 

AutorIn:

Datum: 05.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben