Elektrische Fußbodenheizung

Elektrische Fußbodenheizungen können als Speicher- oder als Direktheizung ausgelegt sein und bilden neben der Warmwasser-Variante die zweite Fruppe der Fußbodenheizsysteme.

Eine Alternative zur Warmwasserheizung ist die elektrische Fußbodenheizung. Hier werden Widerstandskabel oder Folien mit eingearbeiteten Heizleitern unter, im oder auf dem Estrich verlegt. Aufgrund ihrer geringen Bauhöhe sind die Heizkabel besonders für eine direkte Verlegung unter den Fußbodenbelägen geeignet. Sie können teilweise sogar direkt im Kleberbett unter Laminat eingebracht werden. Für eine gleichmäßige Fußbodentemperierung gibt es Matten ab zwei Millimeter Höhe, in den Nassräumen werden Leitungen mit geerdetem Schirm verwendet, um Elektrounfälle zu verhindern.

Direkt oder über Speicher

Die Elektrofußbodenheizung wird in Speicherheizung und  Direktheizung unterteilt. Die Dünnbettheizmatte ist heute die populärste Form der elektrischen Fußbodenheizung und zählt zu den Direktheizungen. Über Direktheizsysteme merkt man die Erwärmung des Bodens rascher, als über Speicherheizungen, die ja erst eine Aufheizzeit brauchen. Beide Heizungsarten liefern die typische, angenehme Strahlungswärme. Aufgrund des Strahlungseffektes und der Speicherwirkung des Fußbodens lassen sich die Heizkosten im Gegensatz zu anderen Stromheizungsvarianten deutlich reduzieren.


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Datum: 20.09.2016

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