Neue Heizkörper - die wichtigsten Tipps

Im Zuge einer Sanierung ist meist auch die Erneuerung der Heizkörper sinnvoll. Vor allem Schlamm, Rost und Kalk setzen dem Gesamtsystem zu. Zeitgemäße Heizkörper haben größere Oberflächen und kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen aus.

Bei bestehenden Anlagen erfordern oftmals alte, für heutige Verhältnisse zu kleine Heizkörper recht hohe Vorlauftemperaturen von bis zu 90 °C. Solche Wärmeabgabesysteme lassen sich nicht mit modernen Kesseln oder Heizthermen kombinieren. Im Zuge einer Sanierung muss daher das ganze System von Grund auf erneuert werden. Und der Heizkörpertausch sollte Teil einer solchen Gesamtsanierung sein.

Schlamm, Rost und Kalk

Die Radiatoren können im Laufe vieler Jahre verschlammt sein, Stahlrohre sind möglicherweise rostig. Gelegentlich kommt es auch zu Kalkablagerungen und undichten Leitungen. Ein besonders wichtiger Aspekt betrifft den Energieverbrauch: Zwar kann allein das Auswechseln veralteter Heizkörper bereits eine Einsparung bringen, dennoch ist das Hauptaugenmerk auf den Kessel bzw. das Gesamtsystem zu richten!

Warum neue Heizkörper?

Die alten Heizkörper strahlen die Wärme mit sehr hoher Temperatur ab, wodurch es in der Umgebung zu Staubverschwelungen, unangenehmem Geruch und einem großen Anteil an staubaufwirbelnder Konvektionswärme kommt. Zudem sind die Wärmeverluste bei hohen Vorlauftemperaturen größer als bei niedrigen. Moderne Heizkörper haben eine große Oberfläche und kommen daher mit einer Vorlauftemperatur unter 50 °C aus. Es wird wesentlich weniger Staub aufgewirbelt und der Anteil an direkter Strahlungswärme ist entsprechend hoch.

 


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Datum: 21.09.2016

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