Sparsam: Ölkessel mit Brennwerttechnik

Ölkessel mit Brennwerttechnik haben einen höheren Wirkungsgrad als die vielfach noch in Österreichs Kellern installierierten, alten Kessel´. Grund: Der Energiegehalt des Abgases wird ebenfalls genutzt.

Wer heute noch mit Öl heizt, sollte zumindest einen modernen, effizienten Heizkessel im Heizraum stehen haben. Die Kesselkörper von so genannten Öl-Niedertemperaturheizkesseln werden entweder aus Stahl oder Gusseisen hergestellt. Die glatten Stahlflächen verschmutzen weniger als die rauen Gussflächen, sodass Heizkessel aus Stahl im Betrieb meist effizienter arbeiten.

 

Konstruktion moderner Ölkessel

Ähnlich wie bei den Gasheizkesseln hat auch in der Verbrennung von Öl die Brennwerttechnik Einzug gehalten. Mit der Brennwerttechnik wird durch die bessere Nutzung des Energiegehaltes des Abgases der Wirkungsgrad im Vergleich zu modernen Öl-Niedertemperaturkesseln um bis zu 11 % erhöht. Die Mehrkosten der Brennwertgeräte amortisieren sich meist innerhalb weniger Jahre.

Im Gegensatz zu modernen Gaskesseln arbeiten Ölbrenner nicht modulierend sondern meist im zweistufigen Betrieb. Damit der Brenner nicht zu oft ein- und ausschaltet, soll der Heizkessel einen ausreichend großen Wasserinhalt aufweisen. Wandhängende Geräte und auch manche bodenstehenden Ölkessel erfüllen diese Anforderung nicht. Ölkessel werden praktisch nur noch als Unit, also aus einer Einheit bestehend aus Heizkessel, Brenner und Regelung eingesetzt. So kann die bestmögliche Technik gewährleistet werden.


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Datum: 30.09.2016

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