Wärmeabgabesystem und Vorlauftemperatur

Ob Heizkörper oder Flächenheizung - die Vorlauftemperatur muss zur Art des Wärmeabgabesystems passen, damit ein möglichst effizienter Betrieb ermöglicht wird.

Die Wärmeabgabe ist jener Teil der Heizungsanlage, durch den die Wärme an den Raum abgegeben wird. Die Wärmeabgabe kann dabei je nach System durch Leitung, Strahlung oder Konvektion erfolgen. Die verschiedenen Systeme zur Wärmeabgabe unterscheiden sich in ihrer Abgabetemperatur, der verbrauchten Fläche, der Bauart und nicht zuletzt in ihrem Preis.

Wärmeabgabe und Vorlauftemperatur

Grundsätzlich ist die Höhe der Vorlauftemperatur immer abhängig von der Beschaffenheit und Funktionsweise der wärmeabgebenden Flächen, sowie vom Wärmebedarf im jeweiligen Raum. Während herkömmliche Heizkörper früher noch mit einer Vorlauftemperatur von bis zu 90 Grad betrieben wurden, sprechen wir heute von rund 55 Grad bei modernen Radiatorheizungen. Wenn Sie eine Wärmepumpe oder Solartechnik nutzen, sollten sie am besten Flächenheizungen verwenden, da diese nur noch Temperaturen von etwa 30 bis 35 Grad benötigen.

Kombinieren lohnt sich

Es muss nicht nur ein Wärmeabgabesystem sein, vielfach zahlt es sich ökologisch wie ökonomisch aus, mehrere Systeme zu kombinieren. So kann beispielsweise die Grundheizung mit einer Fußbodenheizung erfolgen, um den Fußboden und Raum angenehm zu temperieren. Zusätzlich wird ein Kaminofen aufgestellt, der schnell und kurzfristig für angenehme Wärme sorgt. Eine Infrarotheizung im Bad kann die Flächenheizung übrigens ebenfalls kostengünstig und unkompliziert ergänzen.


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Datum: 11.10.2016

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