Zentralheizung - rundum warm

Eine Zentralheizung erwärmt ein ganzes Gebäude oder mehrere Räume. Dabei bestehen bei Verteilung wie auch bei den Energieträgern eine große Auswahl. Im Trend sind nachwachsende Energieträger wie Holz und Pellets.

Unter einer Zentralheizung versteht man ganz einfach eine Heizung für ein gesamtes Gebäude oder mehrere Räume eines Gebäudes. Voraussetzung dafür ist eine zentrale Heizanlage, die das Wärmeträger-Element durch die zu heizenden Räumlichkeiten leitet. Wärmeträger können Wasser, Wasserdampf oder auch Luft sein, die durch entsprechende Leitungen durchs Haus geführt werden.

Von Öl bis Pellets

Im Rahmen einer Zentralheizung können die unterschiedichsten Energieträger - vom klassischen Heizölbis zu erneuerbaren Energien wie Pellets - genutzt werden. Auch Fernwärme wird immer beliebter: Dabei wird die Wärme in einer zentralen, meist externen Heizanlage hergestellt und an mehrere entfernte Abnehmer geleitet.

Sparen mit Alternativen

Zentralheizungen, die mit Wärmepumpen, Holz oder Pellets betrieben werden, bieten wirtschaftlich sehr attraktive Lösungen. Und auch durch den Einsatz zeitgemäßer Kesselsysteme mit Erdgas oder Heizöl in Verbindung mit Solarthermie lassen sich bis zu 40 Prozent der Heizkosten einsparen.

Die älteste bekannte Warmwasserheizung entwickelte 1716 der Schwede Marten Trifvald. Sie diente der Beheizung eines Treibhauses im englischen Newcastle. Ab etwa 1850 ließen sich einige Fürsten und wohlhabende Bürger Warmwasserheizungen in ihre Schlösser und Villen einbauen. Erwähnenswert ist hier das 1867/68 von August Orth erbaute Palais Strousberg in Berlin.


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Datum: 20.09.2016

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