FI-Schalter - Tausch kann Leben retten!

Die Flut moderner Haushaltsgeräte erfordert neue FI-Schalter, denn die Standard-Fehlerstrom-Schutzgeräte vom "Typ AC" können mit der Technik nicht mehr mithalten. Wer sich auf veraltete FI-Schalter verlässt, riskiert Lebensgefahr!

So können elektronische Geräte wie TV- und Haushaltsgeräte, Lampendimmer, Vorschaltgeräte, drehzahlgesteuerte Motoren und dergleichen die Auslösung des Schutzmechanismus im FI-Schalter verzögern beziehungsweise vollständig verhindern. Die Folgen können äußerst gefährlich werden, besonders wenn ein Mensch in den Stromkreis gelangt und der FI-Schalter nicht oder zu spät reagiert.

Jetzt FI-Schalter prüfen!

Nur ein FI-Schalter, der an den entsprechenden Fehler- oder Ableitstrom richtig angepasst ist und über die Eigenschaft der Pulsstrom-Sensitivität verfügt, bietet ausreichend Schutz! Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichen Schutzschaltern und jenen des "Typ A" ist deren Reaktionsfähigkeit auf die verschiedenen Stromimpulse. So ist der veraltete "Typ AC" nicht für Pulsstrom optimiert - eine große Fehlerquelle!

Pulsstromsensitive Fehlerstrom-Schutzgeräte des „Typ A“ gewährleisten hingegen auch bei überlagernden glatten Gleichfehlerströmen von bis zu 6mA, wie sie zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen auftreten können, zuverlässigen Schutz.

ACHTUNG!

In zahlreichen Fällen werden trotzdem nach wie vor AC-Typen verbaut, da der Elektrotechniker die Anlage vor dem Einzug der Bewohner in Betrieb nimmt. In diesem Moment ist der AC-Typ vom gesetzlichen Standpunkt her auch noch ausreichend. Sobald jedoch ein paar Elektrogeräte verwendet werden, ist der vorhandene Fehlerstrom-Schutz nicht mehr ausreichend und müsste laut ÖVE/ÖNORM E 8001 auf einen FI „Typ A“ getauscht werden.


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Datum: 21.04.2015

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