Photovoltaik: Förderung in Österreich

Seit acht Jahren werden Photovoltaikanlagen mit maximal 5kWp in Österreich gefördert - in Summe wurden rund 42.000 Anlagen in Österreich damit errichtet. 2016 stehen 8,5 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung.

Wer zuhause (sei es auf dem Dach oder im Garten) eine Photovoltaikanlage installiert, tut damit nicht nur sich selbst etwas Gutes (in dem er zum Strom-Selbstversorger wird), sondern trägt auch dazu bei, die Gesamt-Energiebilanz zu verbessern. Mehr Eigenversorgung bedeutet nicht nur eine größere finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch eine geringere Abhängigkeit von importierter und oft umweltschädlicher Energie.

Gefördert wird freistehend, Aufdach und integriert

Die Förderung erfolgt in Form eines einmaligen Investitionszuschusses. Wie bereits bekannt, sind die Mittel dafür limitiert und werden jährlich neu ausgeschüttet. Neben Privatpersonen können auch Betriebe, Vereine oder Institutionen ihre neu errichtete PV-Anlage zur Förderung einreichen. Gefördert werden freistehende PV-Anlagen oder Aufdachanlagen mit 275 Euro/kWp, gebäudeintegrierte Anlagen mit 375 Euro/kWp.

So kommen Sie zur Förderung

Eine Registrierung und Antragstellung ist bis zum jeweiligen Registrierungsende des jeweiligen Programms möglich. Die Einreichung für PV-Anlagen für Private und Betriebe, verläuft online in einem zweistufigen Verfahren. Aktionszeitraum ist 23.2. bis 14.12.2016. Sollte kein Förderbudget mehr vorhanden sein, werden die Einreichplattformen geschlossen. Diese können jedoch bei Rückflüssen durch Stornierungen wieder geöffnet werden.

Weitere Informationen:

Förderung von PV-Anlagen

 


AutorIn:

Datum: 23.02.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Photovoltaik

Angesichts steigender Strompreise und sinkender Einspeisevergütung, zahlt sich die Speicherung von Solarstrom mittels Akku in vielen Fällen aus. Nicht nur finanziell, denn je mehr der Eigenverbrauch gedeckt wird, desto besser auch für die Umwelt.

Selbst im Bereich bestehender, älterer Gebäude tritt die Photovoltaik ihren Siegeszug als alternative Energiequelle an. Selbst in Althäusern lassen sich die Module ideal integrieren.

Die Leistungskurve von PV-Anlagen folgt dem täglichen Lauf der Sonne. Etwa zur gleichen Zeit treten auch die Tagesverbrauchsspitzen im Stromnetz auf. Es ist daher sinnvoll, den photovoltaisch erzeugten Strom in das Stromnetz einzuspeisen.

Die Herstellung von Photovoltaik-Modulen ist keine einfache Sache: Sowohl die Behandlung der Materialien wie auch die Weiterverarbeitung erfordert enormen Aufwand, bis Energie von der Sonnenkraft gefördert werden kann.

Welchen Wirkungsgrad haben die unterschiedlichen Photovoltaik-Module und welche Art hat für die Zukunft am meisten Portential? Dabei spielen Produktionskosten und Effizienz eine schlagende Rolle.

Wie die Technik der Photovoltaik funktioniert, einfach erklärt: Halbleitermaterialien nehmen das Sonnenlicht auf und wandeln es in Gleichstrom um.

Bevor Sie eine Solaranlage auf Ihrem Dach montieren, sollten Sie testen, ob es sich lohnt. Die Himmelsrichtung, die Neigung und andere Faktoren bestimmen das Solarpotenzial Ihres Giebels. Die Eignung Ihres Dachs können Sie hier kostenlos überprüfen.