Österreichs Förderungen für Ökostrom steigen

Laut aktuellem Ökostrombericht der E-Control stieg im Vergleich zum Vorjahr der Anteil des mit staatlichen Mitteln geförderten Ökostroms – allen voran Windkraft und Sonnenstrom – 2015 deutlich an.

Der Anteil an erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung ist in Österreich traditionell hoch (74 % des energetischen Endverbrauchs lagen bei Strom). Der Anteil des geförderten Ökostroms hat sich von 14,5 % im Jahr 2014 auf 15,9 % im Jahr 2015 erhöht. Das sind 9.168 Gigawattstunden - Tendenz steigend.

Windstrom verzeichnet starkes Plus

Der (gefördertem) Photovoltaikstrom wuchs sih 2015 um 24 %, jener der festen Biomasse um 5 %. Spitzenreiter war jedoch der Wind, die Stromerzeugung aus Windkraft stieg in Österreich im vergangenen Jahr nämlich um satte 26 %. Einbußen musste der Strom aus Kleinwasserkraft hinnehmen, sein Anteil verringerte sich um 12 %. Bei der Zahl der nach dem Ökostromgesetz förderbaren, installierten Anlagen, lag die PV ganz klar vorne (+ 8 %). Insgesamt wurden 2015 1.502 neue Ökostromanlagen in Österreich installiert, 1.424 davon waren PV-Anlagen, dicht gefolgt von den Windkraftanlagen, die ein Plus von 6 % verzeichnen konnten.

Ausbauziel klar erreicht

Laut Gesetz sollten von 2010 bis 2015 1.650 Megawatt an installierter Leistung staatlich geförderter Ökostromanlagen in Österreich dazukommen, geworden sind es 2.379 Megawatt! E-Control Vorstand Andreas Eigenbauer bei der Präsentation des Ökostromberichtes: "Das Ziel wurde um 44 % übertroffen. Zurückzuführen ist das vor allem auf den starken Windkraftausbau, wo die Zielerfüllung mehr als doppelt so hoch war." Die Photovoltaik blieb trotz starker Zuwächse unter den Zielvorgaben, feste Biomasse und Biogas ebenso.


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Datum: 22.09.2016

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