Die Mehrheit der Österreicher sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert. Die höchste Steigerung wird bei den Energiekosten bemerkt. Kein Wunder also, dass ein Großteil gerade hier ein großes Einsparungspotential sieht.
Doch nicht immer ist Sparen so leicht, wie man meint: Zahlreiche Irrtümer haben sich "eingeschlichen", andere Aspekte werden wiederum überhaupt nicht beachtet. Lesen Sie hier über die hartnäckigsten Irrtümer, und wo auch in Ihrem Haushalt noch großes Einsparungspotential zu finden ist:
- Wer auf moderne Hausgeräte setzt, spart täglich. Viele Konsumenten haben aber die aktuellen Entwicklungen verpasst und meinen, dass der Energieverbrauch von Hausgeräten in den letzten Jahren nicht gesunken ist. Dies trifft aber nicht zu: In allen Gerätekategorien kommen laufend Neuerungen auf den Markt, die noch sparsamer sind.
- Ist Handwäsche sparsamer als mit der Waschmaschine? Nein: Für sechs Kilogramm Wäsche benötigt heute eine Waschmaschine durchschnittlich nur 0,96 kWh Strom und 45 Liter Wasser. Handwäsche verbraucht das Doppelte bis Dreifache.
- Das Gleiche gilt beim Geschirr: 39 Prozent glauben, mit händischem Abwasch zu sparen. Das Gegenteil ist der Fall. Bis zu 180 Stunden Arbeitszeit und 90 Euro für Energiekosten spart ein moderner Geschirrspüler pro Jahr.
- Eisschicht im Gefrierfach: Regelmäßiges Abtauen hilft beim Sparen.
- Ein Großteil der Leute ist immer noch der Meinung, Wäschetrockner wären die reinsten Energiefresser. dabei hat sich gerade beim Trocknen viel getan. Im Vergleich zu den üblicherweise beheizten Trockenräumen sparen Ablufttrockner bis zu 60 Prozent Energie, Kondenstrockner sogar bis zu 65 Prozent.
- Spar- und Kurzprogramme: Verkürzte Laufzeiten und niedrigere Wassertemperaturen sparen jede Menge Strom.
- Temperatur: 16 Prozent wählen für ihre Wäsche lieber eine hohe Waschtemperatur. Doch gerade mit dem Zurückschalten auf vierzig Grad kann viel Energie gespart werden. Manche Experten rechnen sogar mit einem Sparpotential von bis zu 50 Prozent.