So wird erfolgreich verkauft:
Der Trend geht vom reinen "Haben" zum "Sein und Erleben"!
"Einkaufszentren sind in Österreich derzeit brave, biedere Umsatzmaschinen, die jene Kaufkraft binden können, die die gewachsenen Einkaufszonen nicht binden können." Davon ist der Experte DI Wolfgang Richter von RegioPlan überzeugt. "Durch den geringen Organisationsgrad der Innenstädte sind sie aber nichtsdestotrotz erfolgreich und werden auch in Zukunft Marktanteile gewinnen."
"Die Zuwächse im Einzelhandel werden derzeit fast ausschließlich durch Einkaufszentren erzielt. Damit sind sie in Österreich heute der wichtigste Handelsmotor". Shopping Center können heute den Kundenbedürfnissen besser entsprechen als klassische Einkaufsstraßen. "Auswahl, Einkaufsatmosphäre, Erreichbarkeit und Parkplätze sind die vier Schlüsselkriterien, die über Erfolg oder Mißerfolg einer Einkaufszone entscheiden" meint DI Richter. International hat in den letzten Jahren eine Verschiebung statt gefunden: Die neuesten Trends kommen derzeit nicht mehr aus den USA, sondern vorwiegend aus dem Arabischen Raum und Südostasien. DI Richter: "In diesen Regionen werden gigantische Shopping Malls mit Freizeit, Entertainment, Hotels, Sportanlagen, Festival-Cities und angeschlossenem Flughafen errichtet." In Europa nimmt die Entwicklung einen anderen Verlauf: "Statt dem Bau von Mega-Zentren wird hier der Fokus auf die Weiterentwicklung der bestehenden Betriebstypen und auf die Erschließung neuer Standorte gelegt." erläutert DI Oberweger.
Dr. Maurizio Totta, Geschäftsführer SCS Holding AG, sieht die Schlüsselkriterien, die für den Erfolg einer Einkaufszone entscheidend sind, in der Shopping City Süd optimal realisiert. "Der Erfolg der SCS beinhaltet aber noch viele weitere Faktoren, etwa die Ansiedlung von Magnetbetrieben wie IKEA und MediaMarkt, die liberalen Öffnungszeiten in Niederösterreich, die großen Verkaufsflächen, die Wetterunabhängigkeit und ein zentrales Cen-termanagement", so Dr. Totta. "Das Zusammenwirken dieser Bedingungen hat dazu geführt, dass die SCS zu einem bedeutenden und stabilen Wirtschaftsfaktor für Niederösterreich und auch für Österreich geworden ist. Dafür spricht allein schon der Umstand, dass die SCS "Arbeitgeber" für 4.500 Menschen ist."