Fast jeder kennt das Problem: Lästiges Kondenswasser, das in der Heizperiode an den Fenstern herunter rinnt. Dieses kann unangenehme Folgen haben: Gummiabdichtung und Fensterrahmen können zerstört werden, schlimmstenfalls sind auch Schäden an Mauerwerk oder unter "Dauerbewässerung" leidenden Parkettböden möglich. Entstehende Schimmelbildung kann zudem die Gesundheit gefährden.
Mit diesem Problem musste sich auch Maximilan Hron herumschlagen, der jedoch von Bauträgern und Fensterherstellern nur abgewimmelt wurde: "Sie heizen zu wenig, sie lüften zu wenig: Sprich: Sie wohnen falsch." Dass dies nicht unbedingt der Fall sein muss, bewies er mit der Erfindung von T-Stripe, dem flexiblen Fensterheizsystem.
Keine nassen Scheiben mehr
T-Stripe ist eine Fensterheizung, die am Randbereich des Fensters eingebaut wird, so kann die Bildung von Schwitzwasser verhindert werden. Dies geschieht ohne Schmutzbildung oder Lärmbelästigung, und kann sowohl vom Elektriker als auch eigenhändig vorgenommen werden. Die Heizung eignet sich sowohl für gewöhnlich wie auch für großflächige Fenster wie Wintergärten oder Dachflächenfenster. Der Stromverbrauch ist gering: Ein durchschnittliches Fenster benötigt bei Betrieb in etwa so viel Strom wie eine 40 Watt-Glühbirne.
IBO bestätigt Wirkung gegen Kondenswasser und Schimmel
Das Österreichische Institut für Baubiologie und -ökologie hat nun die Wirkung des T-Stripe-Systems untersucht, und bestätigt dessen Wirkung: Bei einem Vergleich zwischen der Verwendung von T-Stripe und simplem "Mehr Lüften - mehr Heizen" ging das System als klarer Sieger hervor. Bei stärkerer Heizleistung kann die Bildung von Kondenswasser nicht ausgeschlossen werden, außerdem steigert sich der Energieverbrauch oft unnötig.
Angenehmer Nebeneffekt der Fensterheizung: Auch das Behaglichkeitsgefühl wird gesteigert, da laut IBO-Studie 63% der erzeugten Wärme in den Wohnraum gehen. Die Fensterscheiben sind dann auch im Winter nicht mehr als unangenehm kalte Punkte in der Wohnung auszunehmen.