Was macht eigentlich ein Finanzberater?

Finanz- bzw. VermögensberaterInnen sind eine Mischung aus Bank und VersicherungsvertreterIn. Ihre Aufgabe ist es, ihre KundInnen in allen Finanzfragen fair, neutral und im Sinne des Kunden umfassend zu beraten und Angebote aus dem Markt zu vergleichen.

Die Zeiten sind schwierig, die Zinsen auf einem absoluten Tiefpunkt, die Löhne stagnieren während die Fixkosten (z. B. Mieten) steigen, es gibt quasi keine Zinsen mehr auf Erspartes. Wer jetzt trotzdem ein paar Euros jeden Monat auf die Seite bringt, der möchte die gut angelegt wissen und möglichst Profit lukrieren.

VermögensberaterInnen bzw. FinanzberaterInnen helfen durch das Dickicht der Angebote und Möglichkeiten, da sie den Markt kennen. Eindeutiger Vorteil: Sie sind unabhängig. Wolfgang Schrems, Finanzberater und Finanzierungsprofi seit über 20 Jahren, beschreibt seinen Tätigkeitsbereich wie folgt: "Während VersicherungsmaklerInnen oder BankmitarbeiterInnen nur ihre Produkte anbieten (können), durchforstet ein guter Vermögensberater alle entsprechenden Produkte und sucht das Beste für seine KundInnen heraus."

Was zu einer guten Beratung gehört

Ein seriöser Vermögensberater analysiert in einem intensiven persönlichen Gespräch mit seinen KlientInnen die momentane und künftige Lebenssituation, den Ist-Stand bei Versicherungen und Finanzierungsverträgen, aktuelle Belastungen und so weiter. Anhand dieser Informationen wird dann eine persönliche Finanzstrategie erstellt, mit Vorschlägen, was noch unbedingt nötig ist, was gemacht werden könnte und was abstoßbar ist. Wolfgang Schrems: „So eine Analyse ist immer nur eine Momentaufnahme. Wichtig ist, am Laufenden zu bleiben, Veränderungen im Leben der KundInnen zu kennen und zu berücksichtigen und dahingehend das Finanzierungskonzept auch abzuändern, sprich den Kunden zu begleiten! Leider hält sich nicht jeder meiner Zunft an diese Dinge, und so haben viele ein schlechtes Bild vom Finanzberater als jemand, der dir kurzfristig was andrehen will und sich dann nicht mehr um dich kümmert.“ Noch ein Tipp: Erkundigen Sie sich über die Ausbildung des Beraters. Ein Vermögensberater sollte immer entsprechende staatliche Prüfungen abgelegt haben.


AutorIn:

Datum: 19.01.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben