Förderung für Umstieg auf Holzheizungen

Der Erdölpreis ist zwar niedrig wie nie, ein Umstieg auf den nachwachsenden Rohstoff Holz ist aber trotzdem wärmstens empfohlen. Nicht zuletzt, weil der Ölpreis ohnehin wieder steigen wird. Gefördert wird mit 500 bis 2.000 Euro.

Weg vom Öl, hin zum erneuerbaren Rohstoff. Privatpersonen sind auch heuer aufgerufen, sich von ihren alten, fossilen Heizungen zu trennen und zukünftig auf klimaneutrale Anlagen wie Pellets oder Hackgut zu setzen. Der Klima- und Energiefonds hat deshalb in seinem Förderprogramm auch wieder die Pellet- und Hackschnitzelheizungsgeräte und -anlagen inkludiert und gibt einen finanziellen Anreiz zum Wechsel.

Kamin- und Kachelöfen ausgenommen

Alle Öfen, bei denen das klassische Scheitholz zum Einsatz kommt, sind von der Förderung jedoch ausgeschlossen. Und wie viel Geld gibt’s wofür?

  • Für den Austausch von mit fossilen Brennstoffen befeuerten Zentralheizungsanlagen: pauschal 2.000 Euro pro neuem Pellet- oder Hackgutzentralheizungsgerät
  • Für den Ersatz von elektrischen Nacht- oder Direktspeicheröfen durch Kessel, die mit Hackgut oder Pellets befeuert werden: pauschal 2.000 Euro pro Heizanlage
  • Für den Tausch alter Holzheizungsanlagen: 800 Euro
  • Für den Einbau von Pelletkaminöfen: pauschal 500 Euro

Einreichen können ausschließlich Privatpersonen, eine überwiegend private Nutzung der geförderten Anlage muss gewährleistet sein. Pro AntragstellerIn kann unabhängig vom Standort nur ein Antrag für eine Holzheizung eingereicht werden. Eine Antragstellung ist erst nach der Umsetzung der Maßnahme möglich. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Eine Registrierung und Antragstellung ist laufend bis 30.11.2016 möglich. Die Einreichung verläuft online in einem zweistufigen Verfahren.

Weitere Infos und Förderantrag stellen:


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Archivmeldung: 24.02.2016

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