Förderung privater Solaranlagen

Auch heuer wieder gibt es finanzielle Unterstützung für die Neuerrichtung von thermischen Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und Beheizung durch private Haushalte. Hier die Details.

Investitionen in eine neue Heizung zahlen sich besonders dann aus, wenn die Heizungsmodernisierung durch nicht rückzahlbare Direktförderungen unterstützt wird. Österreich ist die Ausrichtung auf erneuerbare Energiesysteme sehr wichtig und daher bietet das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) in Kooperaion mit dem österreichischen Klima- und Energiefonds jährlich eine große Summe an Fördergeldern an, welche für eine Installation von thermischen Solaranlagen beantragt werden können. 

Sonne als gratis Energielieferant

Die Hälfte des Energiebedarfs in Österreich wird für Wärme und Kühlung benötigt, hier sind große Potenziale für Einsparungen und den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen vorhanden. Die größte Energiequelle, die dabei zur Verfügung steht, ist die Sonne. Eine einfache Möglichkeit, diese im eigenen Haushalt zu nutzen, ist der Einsatz von solarthermischen Anlagen.

Wie wird gefördert?

Die Förderaktion richtet sich an Private, die eine Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in Gebäuden neu errichten möchten. Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein (Baubewilligung vor 2002). Erweiterungen von bestehenden Solaranlagen und die Wiederverwendung gebrauchter Kollektoren können nicht gefördert werden. Neu errichtete Solaranlagen zur Beheizung von Gebäuden werden mit 1.500 Euro gefördert, zur Warmwasserbereitung in Gebäuden mit 750 Euro.

Weitere Infos und Förderung beantragen:

 


AutorIn:

Datum: 24.02.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Förderungen

Gefördert werden der Neubau von Eigenheimen, besonders berücksichtigt werden dabei Jungfamilien, sowie Energiesparmaßnahmen und die Barrierefreiheit. Hier die Details der Wohnbauförderungsbestimmungen in der Steiermark.

Die Wohnbauförderung soll die Schaffung und den Erhalt von Wohnraum im Burgenland unterstützen. Leistbares Wohnen in hoher Qualität und Umweltverträglichkeit sind die Hauptpfeiler dieses sozialen Instruments.

Die Schaffung des ersten Hausstandes für Jungfamilien ist in der Wohnbauförderung Kärnten besonders wichtig. Durch den erleichterten Erwerb von Wohnungseigentum sollen Kärntner Stadt- und Ortskerne belebt werden.

Sehr beliebt bei der Wohntraumfinanzierung ist nach wie vor die Wohnbauförderung. Die Voraussetzungen, Förderarten und Förderhöhen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Hier die wichtigsten Fakten.

Es gibt zwar längst ein vereintes Europa, es gibt aber in Österreich noch immer pro Bundesland verschiedene Richtlinien bei der Wohnbauförderung. Und es werden auch die einzelnen Kriterien verschieden genau geprüft und bewertet. Nutzen Sie das aus.

Die Wohnbauförderungsmittel der österreichischen Landeshauptstadt sollen nicht nur leistbaren Wohnraum bereitstellen, sondern vor allem auch ökologische Standards ermöglichen. Hier die wichtigsten Details.