Handwerkerbonus: Bereits 10 Millionen weg

Der Handwerkerbonus läuft seit 1. Juni und bereits jetzt ist die Hälfte des Fördertopfes leer. Einmal mehr gilt: Schnell sein lohnt sich!

Totgesagte leben länger. 2014 als Instrumentarium gegen die Schwarzarbeit eingeführt, wurden ihm von so einigen Stellen keine großen Chancen eingeräumt. Doch die ÖsterreicherInnen nutzen die Förderungsmöglichkeit von Handwerkerleistungen - auch in der dritten Auflage.

Hälfte des Volumens verbraucht

Seit seinem Start im Frühsommer dieses Jahres wurden bereits Förderanträge in Höhe von 10 Millionen Euro gestellt. Das ist die Hälfte des zur Verfügung stehenden Gesamtbudgets – und die Nachfrage ist ungebrochen. Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, sieht im Handwerkerbonus daher „gut investiertes Geld“.  „Gerade für Kleinbetriebe ist es in der aktuellen Konjunkturflaute besonders wichtig, zusätzliche Aufträge zu erhalten. Die Konsumenten verfügen dadurch über einen Anreiz, Investitionen in ihrem Zuhause vorzunehmen und auch der Fiskus freut sich über erhöhte Steuereinnahmen.“

Wird verlängert?

Ob der Handwerkerbonus auch im kommenden Jahr wieder im Regierungsbudget enthalten ist, ist noch abzuwarten. Abhängig von der Wirtschaftsentwicklung wird die so genannte Konjunkturklausel ausgelöst oder nicht, und diese ist entscheidend für die Weiterführung des Bonus. Geht es nach Scheichelbauer-Schuster, ist er gerade aufgrund der rückläufigen Konjunktur in Gewerbe und Handwerk und auch der insgesamt zurückgenommenen Konjunkturerwartungen für die Gesamtwirtschaft als wirtschaftlicher Impuls unverzichtbar. Wir halten Sie am Laufenden.


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Archivmeldung: 11.10.2016

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