Wohnbauförderung Tirol

Bedarfsgerechter, leistbarer und qualitätsvoller Wohnraum für die TirolerInnen. Die Wohnbauförderung bietet dafür Kredite, Zuschüsse oder Beihilfen an, die das Wohnen leistbar oder leichter leistbar machen.

Förderungen Neubau und Ersterwerb

Der Förderungswerber muss Eigentümer des Baugrundstückes oder Bauberechtigter sein, wobei das Baurecht auf mind. 50 Jahre bestellt sein muss. Begünstigt ist eine Person, wenn sie einen dringenden Wohnbedarf und die Absicht hat, ausschließlich die für den Eigenbedarf bestimmte, geförderte Wohnung (Eigenheim) zur Befriedigung ihres regelmäßigen Wohnbedürfnisses (als Hauptwohnsitz) zu verwenden, und ihr monatliches (Familien-)Einkommen (1/12 des jährlichen Familieneinkommens) je nach Größe des Haushaltes bestimmte Einkommensgrenzen nicht übersteigt und das Eigenheim für sie finanzierbar ist. Hier die Details zu Förderungskredit und Wohnbauscheck!

Wer verdichtet baut oder kauft, erhält vom Land Tirol mehr Förderung: Wohnhäuser (Eigenheime) in Form von Doppel-, Reihen-, und Gruppenhäusern und Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Der Förderungswerber muss Eigentümer des Baugrundstückes oder Bauberechtigter sein. Das Baurecht muss dem Förderungswerber auf mind. 50 Jahre eingeräumt werden. Hier die Details zu Förderhöhen und Auszahlung!

Förderungen Energie

Für die Warmwasseraufbereitung und zur Unterstützung der Raumheizung: Höhe des Zuschusses 210 Euro pro m2 Kollektor-Aperturfläche und 50 l Boilerinhalt, höchstens jedoch 2.100 Euro pro Wohnung; sofern die Solaranlage zur Unterstützung der Raumheizung dient, erhöht sich der Förderungshöchstbetrag auf 4.200 Euro. Die Auszahlung erfolgt bei Endabrechnung des Bauvorhabens. Was wird sonst noch gefördert?

Förderungen Barrierefreiheit & Sicherheit

Das Land Tirol gewährt in Verbindung mit der Errichtung eines wohnbaugeförderten Vorhabens in Gebäuden mit bis zu drei Wohnungen eine zusätzliche Förderung in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses pro geförderter Wohnung. Hier die Voraussetzungen:

  • Die gesamte Wohnung muss schwellenfrei sein. Das bedeutet, dass innerhalb der Wohnung Streiftüren auszuführen sind.
  • Die nutzbare Durchgangslichte bei Haus- und Wohnungseingangstüren muss 90 cm, bei allen anderen Türen mind. 80 cm betragen.
  • Die Breite der Verkehrswege (Treppen, Gänge) muss mind. 120 cm betragen.
  • Die Sanitärräume sind barrierefrei auszugestalten. Dies kann auch durch das Zusammenlegen von Räumen (WC und Bad, Bad und Abstellraum, WC und Abstellraum) später erfolgen. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass dann die erforderlichen Bewegungsflächen (Durchmesser mind. 150 cm) für die Benutzung mit Rollstühlen, Gehilfen und Rollatoren gegeben sind.
  • Haltegriffe bei Badewannen und Duschkabinen sollen standardmäßig montiert werden.
  • Stiegen: Die Stufen müssen eine gleitsichere Oberfläche aufweisen.
  • Die Farbe der Handläufe muss zur Wand kontrastieren und die Handläufe sind nach Möglichkeit über die erste und letzte Stufe hinaus weiterzuführen.

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Datum: 22.10.2015

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