Wohnbauförderung Wien

Die Wohnbauförderungsmittel der österreichischen Landeshauptstadt sollen nicht nur leistbaren Wohnraum bereitstellen, sondern vor allem auch ökologische Standards ermöglichen. Hier die wichtigsten Details.

Förderungen Neubau

Das geplante Eigenheim bzw. Reihenhaus muss für eine dauernde Bewohnung geeignet sein (rechtskräftige Baubewilligung gemäß der Wiener Bauordnung samt dazugehörigem genehmigten Plan oder Erklärung einer Ziviltechnikerin bzw. eines Ziviltechnikers gemäß § 70a (2) Bauordnung für Wien, dass der Bauplan unter Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften verfasst wurde samt dazugehörigem Plan, Erfüllung der Wärmeschutzmaßnahmen gemäß den Richtlinien der MA 25). Die Wohnnutzfläche der geförderten Wohneinheit darf nicht mehr als 150 Quadratmeter betragen (Novelle 2006). Bei Reihenhäusern sowie Eigenheimen mit mehr als einer selbständigen Bestandseinheit (z.B. Wohnung) ist die Begründung von Wohnungseigentum erforderlich.

Bei Eigenheimen und Reihenhäusern auf Eigengrund besteht die Förderung in der Gewährung eines Landesdarlehens als Fixbetrag in der Höhe von 365 Euro je Quadratmeter der angemessenen Nutzfläche, wobei die tatsächlich hergestellte Wohnnutzfläche (deren Obergrenze beträgt, wie erwähnt 150 Quadratmeter) die Obergrenze darstellt. Hier geht's zu den Details!

Förderungen für Energie

Gemäß den Bestimmungen des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes (WWFSG 1989) und der dazu ergangenen Sanierungsverordnung vergibt die Stadt Wien im Rahmen der Wohnungsverbesserung Förderungen für den Einbau von innovativen Systemen (z. B. Fernwärme, Gasbrennwerttechnologie, Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen) für Heizung und Warmwasseraufbereitung wie Gaseinzelöfen, solarthermische Anlagen, Photovoltaikanlagen und Ökostromanlagen. Hier geht's zu den Details!

Förderungen Barrierefreiheit & Sicherheit

Gemäß den Bestimmungen des WWFSG 1989 und Sanierungsverordnung vergibt die Stadt Wien im Rahmen der Wohnungsverbesserung Förderungen für den Einbau von einbruchshemmenden Wohnungseingangstüren. Der Einbau in Eigenheimen, Kleingartenwohnhäusern und Reihenhäusern, sowie der bloße Austausch von Schlössern und ähnlichem, wird nicht gefördert. Es werden nur einbruchshemmende Wohnungseingangstüren ab Widerstandsklasse 3 gefördert, welche nach der ÖNORM B5338 geprüft und gekennzeichnet sind.

Die Durchführung von Maßnahmen, die den Wohnbedürfnissen von behinderten Menschen dienen, wie z. B. behindertengerechten Umbau von Sanitärräumen, Treppenliften, Türverbreiterungen usw. wird ebenfalls gefördert. Hier geht's zu den Details!


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Datum: 16.10.2015

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