Probleme bei Kreditrückzahlung?

Da haben Sie jede Möglichkeit mit dem Bankberater durchgespielt, um ja nie Probleme mit der Kreditrückzahlung zu haben, und nun ist es doch passiert. Aufgrund eines finanziellen Engpasses können Sie die Ratenzahlungen nicht weiterführen. Hier ein paar Lösungsansätze.

Das Auto muss in die Werkstatt, die Waschmaschine ist eingegangen oder aufgrund einer Krankheit droht ein längerer Arbeits- und damit Einkommensausfall?Jeder von uns kann in einen finanziellen Engpass kommen und damit den Kredit für eine Zeit nicht mehr bedienen. Davon bricht aber die Welt nicht zusammen! Das wichtigste ist, stecken Sie den Kopf nicht in den Sand und warten Sie nicht auf ein Wunder. Auch die Verdoppelung Ihres Lotto-Einsatzes bringt nur in den wenigsten Fällen den ersehnten Geldsegen.

Was also tun bei Zahlungsproblemen?

Die richtige Lösung bei Kredit-Rückzahlungsschwierigkeiten lautet: Wenn Sie das Problem auf sich zukommen sehen, sofort ein Gespräch mit der Bank suchen. Schweigen und abwarten bringt hier gar nichts! Im Gegenteil: Die Bank wird Ihnen sogar mit Mahnspesen und Strafzinsen kommen, was eine Vergrößerung der Schuldensumme um bis zu 20 Prozent im Jahr zur Folge haben könnte! Auch kann die Bank den aushaftenden Kredit zur Gänze fällig stellen und das eröffnet ihr alle rechtlichen Möglichkeiten … bis zur Exekution oder Delogierung. Legen Sie deshalb Ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse offen dar - auch die Bank ist daran interessiert, das Geld zurückzubekommen und es wird nicht gleich "auf Hart" geschaltet.

Mehrere Lösungen möglich

Grundsätzlich bieten sich Ihnen unterschiedlche Möglichkeiten, einen akuten oder auch länger anhaltenden finanziellen Engpass zu bewältigen. Sprechen Sie mit Ihrem Berater und wählen Sie klug:

  • eine einmalige Ratenstundung mit Laufzeitverlängerung
  • eine spätere Zahlung des Rückstandes
  • eine Reduzierung der Raten, verbunden mit einer Verlängerung der Kreditlaufzeit
  • wer meint, seine finanzielle Misere mit der Bank nicht lösen zu können, sollte sich an eine Schuldnerberatungsstelle wenden.

AutorIn:

Datum: 12.05.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben