Alle Jahre wieder...die Betriebskostenabrechnung

Eine Kontrolle der jährlichen Betriebskostenabrechnung wird jedem Mieter empfohlen. Denn nicht selten kommt es vor, dass Hausverwaltungen oder private Vermieter zu hohe Beträge in Rechnung stellen. Die Wiener Mieter haben als einzige in Österreich die Möglichkeit, über einen speziellen Betriebskostenrechner zu kontrollieren.

Jedes Jahr im Frühsommer ist es wieder soweit, und den Mietern des Landes flattert die jährliche Betriebskostenabrechung ins Haus. Mitunter kommt es dabei zu empfindlichen Nachzahlungen. Doch nicht immer ist die Abrechnung auch korrekt. Den Mietern in Wien bietet sich mit dem Betriebskostenrechner eine super Möglichkeit, nachzuprüfen, ob die Zahlen grundsätzlich angemessen sind. Neben dem Mietpreisrechner bietet die Stadt Wien mit diesem Tool eine weitere Möglichkeit, seine Wohnkosten zu überprüfen.

Kostenlose Online-Abfrage

Rund 1.000 Abfragen mit ansteigender Tendenz werden monatlich verzeichnet. "Wir bieten den Wienerinnen und Wienern mit diesem Online-Rechner eine wichtige Unterstützung, die einfach zu handhaben ist und selbstverständlich kostenlos zur Verfügung steht. Darüber hinaus helfen natürlich auch die Expertinnen und Experten der Mieterhilfe bei allen Fragen zu den Betriebskosten weiter“ erklärt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Dem Rechner liegen durchschnittliche Vergleichswerte zugrunde. Durch die Eingabe der Werte, die auf der Betriebskostenabrechnung stehen, können Sie dann herausfinden, ob diese vergleichsweise niedrig, mittel oder hoch sind. Dabei kann sowohl bei niedrigen Werten eine unzulässige Verrechnung als auch bei hohen Werten eine korrekte Abrechnung vorliegen. Mögliche Gründe für niedrige oder hohe Werte, die von Wohnhaus zu Wohnhaus unterschiedlich sein können, können mit nur wenigen Mausklicks erfahren werden.

Die Kosten sind zu hoch, was tun?

Bei deutlichen Abweichungen zwischen der Jahresabrechnung und der vom Wiener Betriebskostenrechner ausgewiesenen Beträge ist jedenfalls eine kompetente Überprüfung durch eine der kostenlosen Servicestellen der Stadt Wien oder eine Mieterschutzorganisation zu empfehlen. Dies gilt speziell auch dann, wenn Ausgaben eingerechnet wurden, die gesetzlich unzulässig sind. Überschreiten die Betriebskosten pro Quadratmeter den Wert von zwei Euro wesentlich, dann ist jedenfalls eine genauere Überprüfung anzuraten und zu empfehlen.


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Datum: 06.02.2017

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