Reparaturen in Mietwohnung: Wer zahlt was?

Sie sind MieterIn und nicht sicher, welche anfallenden Reparaturen von Ihnen persönlich bezahlt werden müssen, und wofür die WohnungseigentümerInnen zuständig sind? Wir haben die wichtigsten Reparaturposten für Sie zusammengefasst.

Der wohnnet.at Immobilien-Experte Peter Nemeth informiert zum Thema Investitionen in Mietwohnungen und gibt hilfreiche Tipps zur Klärung der häufigsten Rechtsfragen rund um Reparatur und Sanierung.

Defekte Therme

Wenn Ihnen die Wohnung samt einer Therme (Gasetagenheizung) vermietet wurde, gilt mit großer Wahrscheinlichkeit: Wenn die Therme kaputt wird, muss sie der Vermieter nicht reparieren, Sie können jedoch die Miete mindern. Im Sommer (kein Warmwasser) um rund 20 Prozent, im Winter (keine Heizung und kein Warmwasser) um rund 100 Prozent.

Undichte Fenster

Grundsätzlich muss die Wohnung zum bedungenen Gebrauch dienen. Sind nun die Fenster undicht, oder dringt Wasser ein, ist Ihr bedungener Gebrauch gestört. Sie haben das Recht, vom Vermieter die Reparatur der Außenfenster zu verlangen. Sollten Sie jedoch alte Kastenfenster haben (Innen- und Außenflügel), empfehle ich, bei Reparatur der Außenfenster auch die inneren mit zu reparieren. Ihre Heizkostenrechnung wird es Ihnen danken.

Der tropfende Wasserhahn

Grundsätzlich gilt, dass Sie hierfür aufzukommen haben. Vereinfacht ausgedrückt, hat der Mieter alle Dinge innerhalb der Wohnung (Steckdosen, Schalter, Wasserhähne, Armaturen etc.) zu warten, der Vermieter hat für alle Dinge innerhalb der Mauer (Stromleitungen, Wasserleitungen, Abflussleitungen etc.) aufzukommen.

Neues Badezimmer

Wenn Sie ein neues Badezimmer planen und im Zuge dessen auch gleich die Verfliesung ändern wollen, sprechen Sie sich vorher mit dem Eigentümer ab. Grundsätzlich hat Ihnen der Vermieter Ihre Investitionskosten, sofern für einen Nachmieter von überwiegendem Vorteil und Nutzen zu bezahlen, die Frage ist jedoch, ob Ihre Investitionen wirklich zum überwiegenden Vorteil sind. Löwenkopfarmaturen, die Wasser speien, vermutlich nicht. Mein Tipp: fragen Sie vorher nach.

Ausmalen

Grundvoraussetzung ist einmal, dass in Ihrem Mietvertrag nachzulesen ist, dass Sie bei Mietende die Wohnung fachgerecht auszumalen haben. Ist dies nicht schriftlich vereinbart, besteht Ihrerseits wohl kaum eine Verpflichtung dazu.

Neue Küche

Sie wollen Ihre alte Küche gegen eine neue austauschen? Grundsätzlich ist das erlaubt. Nur: Schauen Sie nach, ob Sie in der Inventarliste die alte Küche inventarisiert hatten. Ist dies der Fall, hat der Vermieter das Recht, bei Mietende von Ihnen die Küche zurückzuverlangen. Ein Konflikt ist hier leicht möglich, Sie erhoffen sich Geld für Ihre neue Küche, der Vermieter möchte seine alte Küche (zu Recht) zurückhaben.

Wasserrohrbruch

Das kann ja mal passieren, dass eine Wasserleitung in der Mauer bricht und Sie die Bescherung haben. Die Behebung (Installateur, der das Leck ortet) sollte sehr zeitnah erfolgen, jedenfalls ist grundsätzlich der Vermieter verpflichtet, den alten Zustand (Malerei, Fliesen oder Böden) wieder herzustellen. Bedenken Sie jedoch, dass das Mauerwerk mitunter austrocknen muss und daher es ratsam ist, eine gewisse Zeit zuzuwarten. Diese darf aber nicht überstrapaziert werden.

Gründe für Mietzinsminderung

Grundsätzlich gilt: Der bedungene Gebrauch Ihres Wohnens darf nicht gestört werden. Der bedungene Gebrauch heißt, dass Sie in Ihrem Wohnen uneingeschränkt die Wohnung als solche benützen können müssen. Durch Schimmel, undichte Fenster und Türen, die sich nicht schließen lassen, eine Klimaanlage, die mit vermietet wurde, aber nicht funktioniert, Brummgeräusche durch den Ventilator der Pizzeria im Erdgeschoß, ist Ihr bedungener Gebrauch des Wohnens gestört. Informieren Sie den Hausverwalter/Hauseigentümer über den Missstand, setzen Sie ihm eine realistische Frist, diesen Missstand zu beheben. Tut er es nicht, mindern Sie nach § 1096 ABGB Ihre Miete.

 


AutorIn:

Datum: 17.05.2016

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  • Gertraud schrieb am 07.08.2017 17:21:02

    in der von mir von privat gemieteten wohnung geben die in der mitvermieteten Küche die e-geräte schön langsam den geist auf...bei meinem anruf beim vermieter meinte dieser, daß ich für neue e-geräte aufkommen müsste...ich glaube das nicht...wie ist die aktuelle rechtslage?

  • SabineWS schrieb am 06.07.2017 20:15:40

    Hallo! Ich habe meine private Mietwohnung vermietet. Jetzt zieht der Mieter aus, und mehrere Dinge sind nicht in Ordnung. Er hatte sie allerdings auch vorher nicht gemeldet, sodass wir diese Dinge zeitgerecht reparieren hätten können. Aus diesem Grund verliere ich jetzt einen Monat (oder einen halben), den mein Nachmieter die Wohnung später übernehmen wird:
    - WC-Lüftung - wer kommt auf?
    - WC-Tür lässt sich nicht mehr schliessen - Mieter?
    - Glasschiebetür - Verankerung herausgerissen - Mieter?
    In diesem Zusammenhang: kann ich zumindest eine halbe Monatsmiete einbehalten, nachdem dadurch die Übergabe verspätet stattfindet? (beim ersten Übergabetermin ist er nicht erschienen, beim zweiten wurde dann eine Nachbesserung vereinbart).
    Vielen Dank für die rasche Hilfe.
    LG

    • Veronika schrieb am 10.07.2017 10:12:09

      Hallo, eine Frage vorweg: Gibt es keine Kaution, die einbehalten wurde für eben solche Reparaturen? Bei Ihren einzelnen Fragen kommt es natürlich immer auf mehrere Faktoren an: Handelt es sich um gewöhnliche Abnützungen, die durch Wohnen passiert sind, dann hat der Mieter dafür nicht aufzukommen. Sind es Schäden, die durch falsche oder unvorsichtige, nicht angemessene Benützung durch den Mieter kaputt gegangen sind, hat auch er dafür aufzukommen. Für genauere rechtliche Infos wenden Sie sich aber bitte an unseren Immobilienexperten Peter Nemeth im Immobilienforum auf wohnnet.at!

  • Nickyk schrieb am 19.06.2017 18:07:39

    Hallo!

    Ich wohne in einer privaten Mietwohnung. In meinem Badezimmer klemmt jetzt das Fenster. Muss ich für die Reparatur aufkommen?

    Liebe Grüße

  • NikoPoetz schrieb am 14.06.2017 20:34:42

    Hallo - ich habe undichte Fenster die in 3 Wochen ausgetauscht werden - dafür wird ca 50-75 Prozent (Wohnküche = ca 50Prozent der Gesamtwohnng) der Wohnküche über einen Zeitraum von 6-7 Tagen wegen der Bauarbeiten blockiert ( Firma sparrt sich den Kran dadurch) - quasi nicht bewohnbar. Anderen Räume stehen normal zur Verfügung. Gibt es hier ein Anrecht auf Mietzinsminderung? Wenn ja, auf wieviel soll ich der Hausverwaltung = Eigentümer vorschlagen?

    • Veronika schrieb am 16.06.2017 08:16:19

      Guten Morgen! Laut Gesetz hat man u.a. dann Recht auf eine Mietzinsminderung, wenn die Wohnung wesentlich im vereinbarten Gebrauch beeinträchtigt ist. Sie können für fast eine Woche nicht mehr kochen und werden mit Baulärm in Ihrer Wohnung konfrontiert - eindeutig ein Grund für Mietzinsminderung. Wir können hier keine juristischen Auskünfte geben, daher sollten Sie in Sachen Fälligkeit, Länge und Höhe der Mietzinsminderung unbedingt bei einer Mietervereinigung (sind Sie vielleicht Mitglied?) oder bei den Mietrechtsexperten der Arbeiterkammer rechtlichen Rat einholen. Alles Gute!

  • Melissa schrieb am 11.06.2017 16:35:33

    Hallo! Ich bin gerade beim Ausziehen und als wir (meine Eltern und ich) ein paar Möbel aus meinem Zimmer tragen wollten, öffnete ich meine Zimmertür und fixierte sie, damit sie nicht zufällt. Doch aufeinmal hat sich die Tür ausgehängt. Als wir probierten, die Tür wieder einzuhängen, haben wir es nicht mehr hinbekommen. Die Schaniere an der Tür und am Türrahmen sind total locker und veraltet. Jetzt ist meine Frage, wer kommt dafür auf? Die Wohnung ist eine Eigentumswohnung und über die GWS versichert. Jedoch meint mein Vermieter sowie die GWS das es dem Mieter seine Aufgabe ist, dies zu reparieren. Über meine Haushaltsversicherung, wo ich mich schon gemeldet haben, ist es noch nicht ganz klar ob sie den Schaden übernehmen. Wäre es jedoch möglich, dass man es über die Haushaltsversicherung meiner Eltern klären lassen kann? Bitte um Rückmeldung.
    LG Melissa

    • Veronika schrieb am 16.06.2017 08:21:46

      Hallo Melissa, ich kann nicht ganz nachvollziehen, wie eine Tür fixiert wird und sich dann plötzlich aushängt. Generell gilt: Wenn Sie durch Ihr Handeln einen Schaden an der Wohnung verursacht haben, müssen Sie für die Reparatur aufkommen. Inwieweit hier die Versicherung einspringt, und das auch über die Versicherung Ihrer Eltern abwickelbar wäre, müssen Sie mit den Versicherungen direkt klären, dazu kann ich Ihnen keine Auskünfte geben.

  • Jackie schrieb am 29.05.2017 10:13:13

    Wir haben eine Seite 5 Steckdosen allesamt funktionieren nicht, im Badezimmer sind drei Steckdosen, funktioniert ebenfalls nicht. Wer muss zahlen, Vermieter oder ich?
    Ps: wir zogen per 1.5 ein und der Vermieter schien davon zu wissen, sagte uns davon nichts und meldet sich nun auch nicht.
    Wohnung weißt auch auf andere kleinere Mängel auf.

    • Veronika schrieb am 16.06.2017 08:19:15

      Hallo! Was heißt, die Steckdosen funktionieren nicht? Sind sie kaputt, beschädigt, unsicher im Gebrauch oder kommt schlicht kein Strom heraus? Wenn die Steckdosen schon seit Ihrem Einzug nicht funktionieren, ist die Reparatur natürlich Sache des Vermieters. Er muss für die Brauchbarkeit der Wohnung garantieren und Strom gehört da eindeutig dazu.

  • Gerli72 schrieb am 18.05.2017 19:30:59

    Ich besitze eine eigentumswohnung welche ich vermietet habe. Die hausverwaltung hat nun beschlossen, die Fenster in der gesamten anlage zu erneuern. Die kosten für meinen anteil betragen €5000.-. Kann ich die miete, bzw. die betriebskosten erhöhen? Wenn ja, um wieviel, bzw. für wie lange?

    • Veronika schrieb am 19.05.2017 09:02:28

      Hallo Gerli, diese Frage ist zu spezifisch für dieses Forum. Am besten Sie posten sie im Rechtsforum oder im Immobilienforum auf unserer Site. Viele Grüße

  • Toni123 schrieb am 15.05.2017 10:05:47

    Hallo! Bin seit 25 Jahren in Miete. Leider rostet die Badewanne seit 3 Jahren. Es wird immer ärger. Wer muss eine neue Badewanne zahlen? Ich oder der Vermieter. Hab ihn schon des öfteren darauf aufmerksam gemacht.

    • Veronika schrieb am 19.05.2017 09:04:53

      Das Mietgesetz sagt, dass der Vermieter für Schäden bzw. Abnutzungen aufzukommen hat, die eine (sichere) Verwendung des jeweiligen Bauteiles nicht mehr ermöglichen bzw. zu weiteren Schäden führen würden. Wenn der Rost nur optische Probleme macht, die Wanne an sich aber noch dicht und einsatzfähig ist, enke ich, dass der Vermieter zumindest nicht verpflichtet ist, eine neue zu bezahlen. Aber wie so oft: Sprechen Sie noch einmal und fragen Sie den Vermieter, ob er sich die Wann e nicht einfmal ansehen möchte.

  • flogabrob schrieb am 17.03.2017 12:58:22

    Hallo aus Wien. Bei mir ist nun nach 16 Jahren des Erstbezuges (Mietwohnung)der WC-Spülkasten außenliegend an der Wand, der Einhandmischer der Badewanne und der Einhandmischer im Bad kaputt gegangen und ich musste es vor einem Monat selber tauschen. Nun habe ich die Hausverwaltung BUWOG angeschrieben und gefragt, ob sie die Kosten oder auch nur einen Teil übernehmen. Wurde leider abgelehnt, Begründung Verschleißteile. Komischerweise haben sie aber beim WC-Spülkasten vermerkt, dass es ohne Besichtigung sowieso schwer ist, es zu beweisen. Müssen Sie wirklich nichts übernehmen, Danke für die Rückinfo - Robert

  • Heimo schrieb am 17.03.2017 00:32:49

    Hallo.
    Ich wohne seit 15 Jahren in einer Genossenschaftswohnung zur Miete.
    Bei meiner eingemauerten Emailbadewanne ist der Überlauf rostig und nicht mehr dicht, ne braune Rostspur zieht sich Richtung Abfluß.
    Es ist die original Wanne die seit der Wohnungsübergabe verbaut ist.
    Wer muß für die Kosten des Austausches der Badewanne aufkommen, die Genossenschaft oder ich?
    Nach Anfrage, wurde die Kostenübernahme seitens der Genossenschaft abgelehnt,
    Begründung: Die Badewanne ist ein Ausstattungsgegenstand der Wohnung, somit hat der Mieter für die Instandhaltung aufzukommen.

    Bitte um Info

    Danke

    • Veronika schrieb am 19.05.2017 09:17:20

      Solange die Wanne noch funktioniert und keine Verletzungs- oder Gesundheitsgefahr beim Baden ausgeht, muss sie auch vom Vermieter, in Ihrem Fall der Genossenschaft, getauscht werden. Dass generell die Wanne als Ausstattungsgegenstand geführt wird, und in der Verantwortung des Mieters liegt, kommt mir jedoch ungewöhnlich vor. Fragen Sie doch noch mal im Immobilienforum bei Hr. Nemeth nach.

  • purkli schrieb am 14.02.2017 10:29:35

    hallo...

    ich hätte mal ne frage
    es drum ich bin seit den juli 2016 in einer wohnung
    in schlafzimmer wohnzimmer und im klo sind bei der leiste große löcher wo es kalt rein zieht,dadurch muss ich in ganzn winter durch heizen da mein vermieter nichts macht!
    seit ich eingezogen bin geht der wasserhahn im der küche auch nicht mehr!
    was kann ich da machen
    jedes mal wenn ich meinen vermieter treffe rede ich ihn darauf an aber er macht nichts....
    und seit 3 wochen gehen beide lichtschalter nicht mehr in meinen schlafzimmer (ich hab nichts gemacht da ich 2 wochen auf montage war und vorher alles noch funktioniert hat)

    darf der vermieter überhaupt ohne meiner erlaubnis in meine wohnung(es war kein brand oder licht an oder so weil ich immer den strom ausschalte)???

    b

  • Birgit schrieb am 31.01.2017 12:03:58

    Hallo!
    Ich habe eine Frage zu meinem Wasserboiler, welcher in meiner vermieteten Eigentumswohnung eingebaut ist.
    Folgendes Problem: Mein Mieter kommt mit seinem 100l Boiler (f. 2 Personen), welcher mit Nachtstrom betrieben wird, nicht aus und möchte einen Tag/Nacht-Schalter (auf meine Kosten) einbauen lassen.
    Ich habe einen Elektriker kontaktiert, welcher sich das ganze vorab einmal angesehen hat. Dabei hat er festgestellt, dass auch der FI-Schutzschalter ausgetauscht werden muss da dieser anscheinend nicht mehr den ausreichenden Schutz gewährleistet.
    Meine Fragen:
    1) Muss ich überhaupt nachträglich einen Tag/Nacht-Schalter einbauen lassen nur weil mein Mieter mit den 100l nicht auskommt? Ist das nicht eigentlich sein Problem? Der Boiler ist keine 3 Jahre alt und funktioniert komplett einwandfrei....
    2) Wenn der FI-Schutzschalter nicht mehr dem neuesten Stand entspricht -> muss ich oder die Hausverwaltung für die Kosten aufkommen?

    Vielen lieben Dank!

    • Veronika schrieb am 07.02.2017 12:36:26

      Hallo! Ich kann Ihnen keine verbindliche rechtliche Auskunft geben, aber: Für den FI-Schutzschalter sind Sie als Vermieterin bzw. Eigentümerin des Boilers zuständig. Der Boiler befindet sich ja in der Wohnung so wie ich das verstehe? Was die Anbringung des Tag/Nacht-Schalters angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie hier dafür aufkomme müssen. Ein Boiler ist ja vorhanden und funktioniert auch, alle Erweiterungen, die Ihr Mieter wünscht, die aber nicht nötig oder rechtlich vorgeschrieben sind (und dazu zählt auch ein Tag/Nacht-Schalter am Boiler), müssen wohl von ihm selbst getragen werden.
      Für weitere Auskünfte posten Sie Ihre Fragen doch auch in unserem Rechtsforum http://www.wohnnet.at/service/forum/rechtsforum-38929. Liebe Grüße

  • Allessandra schrieb am 06.01.2017 13:02:01

    Guten Tag!

    Folgendes Szenario: ich wohne seit 3 Jahren in einer Mietwohnung.
    Unsere Hausverwaltung ist anscheinend leider nur am Papier existent, da sie kaum bis gar nicht tätig wird.

    Jetzt überlege ich meine Wohnungseingangstuer austauschen zu lassen, da sie 1) etwas verzogen ist und es sehr kalt im Winter hereinzieht 2) weil das Schloss auch nicht mehr das Beste ist und ich gerne eine neue sicherere Türe haette.

    Gehört der Austausch meiner Türe zur Aufgabe der Hausverwaltung und hat sie fuer die erneuerte Türe aufzukommen?

    Ich bedanke mich herzlichst im Voraus

    • Veronika schrieb am 07.02.2017 12:40:07

      Hallo. Gibt es eine Regelung über einen Türentausch im Mietvertrag? Grundsätzlich ist so ein Tausch und die Finanzierung desselbigen (Erhaltungspflicht) Vereinbarungssache zw. Vermieter und Mieter. Laut Mietrechtsgesetzes (Par. 1 MRG) ist aber der Vermieter zur Kostenübernahme der Erneuerung von Außentüren ( Eingangstüren) verpflichtet; während MieterInnen die Kosten für neue Innentüren selbst übernehmen müssen. Wichtig dabei: Es muss ein Tausch nötig sein aufgrund von nicht mehr vorhandener Sicherheit, Funktionalität oder ähnlichem.

  • chris schrieb am 13.12.2016 09:03:12

    Wohne seit 25 Jahren in einer Vogewosi Wohnnung. Nun möchte ich ausziehen. Habe im Garten ein paar Veränderungen vorgenommen. Einen Flieder Strauch gepflanzt und da bei der Aussenterrrasse ein Holzsichtschutz stand habe ich diesen mit Efeu überwachsen lassen. Bei der Wohungsübergabe wurde mir dies unter anderem angelastet. Muss ich nun den Flieder knappe 2m hoch bzw breit und den Efeu entfernen? Zusätzlich ist der Efeu eine Aussenwand hochgewwachsen. Bei der Beseitigung des Efeus sind aber immer noch Spuren an der Wand sichtbar. Wird dies nun von meiner Kaution abgezogen?

    Danke im voraus!!!

    • Veronika schrieb am 14.12.2016 13:52:49

      Hallo chris! Haben Sie damals mit Ihrem Vermieter besprochen, den Flieder und den Efeu zu pflanzen? Hat er Ihnen das erlaubt? Wenn nicht, gilt hier, was auch sonst gilt im Mietrecht. Der Urzustand der Wohnung (und des Gartens) muss wieder hergestellt werden. Sprich, Flieder und Efeu entfernen und die Behebung der Schäden an der Außenwand, falls es zu solchen gekommen ist.

  • Zoran schrieb am 27.09.2016 10:15:34

    Ich Wohne über 30 Jahre in der Wohnung und habe ganz alte Fenster aussen und innen wollte wissen ob ich selber die Kosten Für den austausch Neuer Fenster zahlen muss oder ob die Hausverwaltung die Kosten Trägt oder zumindest einen Teil Bezahlt, ausserdem habe ich eine Gastherme die ich selber bezahlt habe wollte wissen falls die Therme Kapput gehen würde ob ich wieder selber die Therme zahlen muss oder die Hausverwaltung

    • Veronika schrieb am 14.12.2016 14:02:30

      Hallo, im Rahmen der Erhaltungspflicht hat der Vermieter die Verpflichtung ,sich um einen angemessenen Zustand aller allgemeinen Teile des Gebäudes (Außenhaut) zu kümmern. Das hieße dann die Außenfenster fallen in seinen Bereich. Ob die Fenster wirklich ein Sanierungsfall sind, muss bei Nichteinlenken des Vermieters ein Gutachter entscheiden. Habnen Sie denn schon mit dem Vermieter/Hausverwalter gesprochen?

  • Simone schrieb am 23.09.2016 18:35:53

    Aus Ihren Artikel geht leider nicht hervor, ob ein Vermieter für einen defekten Gasdurchlauferhitzer ( also nur Warmwasseraufbereitung für Dusche und Wasser in der Küche) zu zahlen hat? Denn eine Therme beinhaltet immer auch eine Heizung. Wäre schön, wenn Sie das erläutern könnten.

    • Veronika schrieb am 26.09.2016 08:46:46

      Hallo Simone, der Durchlauferhitzer/Boiler war schon bei Ihrem Einzug in der Wohnung? Dann ist er mitvermietet, und fällt daher in den Zuständigkeitsbereich es Vermieters. Achtung: In einigen MV finden sich auch Klauseln, in denen sich der Mieter verpflichtet, in vorgeschriebenen Abständen für die Wartung solcher Geräte zu sorgen. Sollte er dem nicht nachkommen, könnte es problematisch mit einer Kostenübernahme durch den Vermieter werden. lg

  • vocalpower schrieb am 30.08.2016 09:17:29

    Hallo liebe Leut'!
    Durch die Hitze am vergangenem Wochenende ist die Thermo-Scheibe von meiner Balkontüre geplatzt. Soetwas habe ich noch nie Erlebt.
    Wer ist für die Kosten der reparatur zuständig?
    Da das Fenster mit dem Haus verbunden ist, neheme ich an dass die HV dafür zuständig sein wird.
    Kann das stimmen?
    Gott sei Dank ist der Riss über die ganze Glashöhe entlang und nicht Sternförmig. So Hoffe ich dass dabei keine Einwände seitens der HV kommen werden.
    Danke für die Infos im Voraus
    vocalpower

  • bmwler59 schrieb am 08.04.2016 20:26:52

    Hallo Kommunity !!!
    Ich wohne seit 18 Jahren in einem Genossenschaftsbau und habe mir 2011 neue Fenster, nach Rücksprache und schriftlicher Genehmigung der HV(mit Rollladen) und natürlich ins Gesamtbild passend, machen lassen weil diese schon mehr als desolat waren. Die HV hat uns seit dem Einzug 1998 immer und immer wieder damit hingehalten das neue Fenster kommen werden. Die HV will jetzt angeblich in 2-3 Jahren die Fenster tauschen. Meine Frage dahin gehen wäre: Muss ich mir auch die neuen Fenster einbauen lassen und damit einer eventuellen Mieterhöhung zustimmen??
    Die Fenster waren ja nicht gerade billig und sind tadellos und in Ordnung.

    Danke für eure Antworten und Ratschläge

    bmwler59

  • Daniela1984 schrieb am 25.11.2015 21:43:06

    Hallo!

    Ich habe folgendes Problem mit unserern Mietern!
    Im Sommer 2014 haben wir aus unserer Eigentumswohung unserer montierte elektrische Sonnemarkise an unsere neuen (1. Mieter da wir bis zu diesem Zeitpunkt die Wohnung selbst bewohnt haben ) Mieter als Ablöse verkauft. Nun ca. 1,5 Jahre später bekommen wir die Kündigung des Mietvertrags mit dem Nachsatz, dass sie Anspruch auf Kostenersatz der Investitionen (markise) anmelden!

    Nun zu meiner Frage: Sind wir verpflichtet diese Markise wieder zurückzukaufen, da wir wie schon vor 1,5 Jahren keine Verwendung mehr dafür haben und sie uns ja von den Mietern abgelöst wurde.

    Weiters wurde uns vom Mieter vorgeschrieben, dass wir den Kaufpreis abzgl. 15% zu zahlen haben!

    Ich wäre um jede Antwort sehr froh!
    Danke
    Daniela1984

    • Veronika schrieb am 26.11.2015 13:56:19

      Hallo Daniela1984! Ich denke, dass unser Experte im Immobilienforum, Herr Nemeth, hier ganz bestimmt fundierte Auskunft geben kann. Posten Sie Ihre Frage doch in diesem Forum: http://www.wohnnet.at/service/forum/immobilienforum-38956

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